Non Dubito · Das Zhuangzi neu aufschlagen
Das Zhuangzi neu aufschlagen
Nicht nur lesen, was das Zhuangzi sagt, sondern auch, wie es spricht und wo es aufhört. Ein Wegweiser und siebenundsechzig Essays öffnen vertraute Geschichten noch einmal.
Wegweiser
Ein Maßstab durchzieht diese 67 Essays – erst im letzten nenne ich ihn ausdrücklich
Wie man in diese Reihe einsteigen kann, was sie unterscheidet und was sie dem eigenen Urteil des Lesers überlässt.
Zuerst der Wegweiser →Einen Einstieg finden
Alle Essays
Alle 67 Essays gehören zu dieser Reihe. Wähle nach Interesse oder folge den ursprünglichen Nummern: 59–65 kehren zur Textprüfung zurück; 66–67 fragen zum Abschluss nach den Grenzen dieses Lesewegs selbst.
01–10
Mit zehn Geschichten beginnen
- 01Sie wollten seine Güte erwidern – Hunduns Tod
- 02Warum überlebt der Vogel diesen guten Empfang nicht?
- 03Als er das Meer sah, fragte er weiter
- 04Der Mensch, der unbewegt stehen blieb
- 05Als er zurückkam, machten sie ihm den Platz streitig
- 06Wer jährlich ein neues Messer braucht, ist schon ein guter Koch
- 07Dreimal sagten sie vor ihm: Dein Staat ist verloren
- 08Drei Tage und drei Nächte ließ er suchen
- 09Er stand eine Weile da und ging ohne ein Wort
- 10Am Ende macht er einen Witz
11–29
Durch die Inneren Kapitel
- 11Koch Ding wieder zwischen die sieben Kapitel stellen
- 12Warum muss man so hoch fliegen?
- 13Pengzu lebt schon so lange. Warum heißt es trotzdem: bedauerlich?
- 14Ist der Kürbis nutzlos – oder willst du nur etwas hineinfüllen?
- 15Ein Wind, zehntausend Öffnungen, zehntausend Stimmen
- 16Sieben Eicheln, zwei Stimmungen
- 17Erst nach dem Erwachen beginnt die Frage
- 18Genügt es, dass jemand für Essen und Trinken sorgt?
- 19Drei Klagerufe, dann ging er
- 20Morgens der Auftrag, abends schon Eiswasser
- 21Das Gespräch ist fertig, bevor der Mensch überhaupt da ist
- 22‚Unbrauchbar‘ lässt einen halben Satz aus
- 23Wir lernen zusammen. Warum suchst du mich dann in meiner äußeren Gestalt?
- 24Warum möchte man bei ihm bleiben?
- 25Die Begabung hat er, sagt die Lehrerin. Ich habe sie nicht.
- 26Noch vor der Beerdigung spielen zwei Freunde Musik und singen
- 27Wir haben uns die Verbundenheit gemerkt und das Wasser vergessen
- 28Eine Seite gesehen – und schon den ganzen Menschen erkannt?
- 29Nach dem Spiegeln das alte Bild nicht für den Nächsten aufbewahren
30–41 · 59–65
Texte prüfen: Gründe und Grenzen
- 30Vier Kapitel beiseitelegen: Gründe und Grenzen der Textprüfung
- 31‚Was Ihr lest, ist der Bodensatz der Alten‘
- 32Höchste Menschlichkeit kennt keine Bevorzugten
- 33‚Gut ist es schon. Nur noch nicht groß genug.‘
- 34Es heißt gute Behandlung – doch mehr als die Hälfte der Pferde ist tot
- 35Auch wer den Weisen niederredet, bleibt verantwortlich
- 36Auch ein Vorteil darf abgelehnt werden
- 37Arm, ja. Aber dieses Urteil nimmt er nicht an.
- 38Der König hat zugehört. Was wird aus den Schwertkämpfern?
- 39Aufrichtig sein heißt nicht, den vorgeschriebenen Gesichtsausdruck zu liefern
- 40Zuerst sehen, was ihnen gerade schadet
- 41‚Warum hast du so viele Menschen mitgebracht?‘
- 59Sich täglich ändern und dennoch man selbst bleiben
- 60Die Schnecke bringt auch den König ins Bild
- 61Jemanden zu erkennen heißt nicht, ihn hervorzuholen
- 62Auch ein ernst gemeintes Urteil darf sich ändern
- 63Was den Boden unter unseren Füßen trägt
- 64Der Ente keine längeren Beine machen
- 65Was bleibt dem Leser, wenn alles erklärt ist?
42–58
Äußere Kapitel: Können und Leben
- 42Er fängt Zikaden, als höbe er etwas auf
- 43Er kommt aus dem Wildwasser und singt
- 44Bevor die Arbeit beginnt, darf der innere Fürstenhof gehen
- 45Dasselbe Können – und plötzlich gelingt es nicht mehr
- 46Am Ende der Übung sieht der Hahn aus wie Holz
- 47Wenn wir merken, wie klein wir sind: Brauchen wir einen neuen Maßstab für alles?
- 48Ein Urteil zeigt auch, von wo aus wir einen Menschen sehen
- 49Lass dich nicht von einem Namen aufzehren
- 50Das Bild ist noch nicht da, das Urteil schon
- 51Wenn das Amt kommt und geht: Wer bleibt?
- 52„Als sie starb, wie hätte ich nicht traurig sein können?“
- 53Er bietet an, ihm sein ganzes Leben zurückzugeben. Der Schädel sagt Nein
- 54Er hält noch die Schleuder, als er die Kette erkennt
- 55Was uns trägt, kann uns zum Ziel machen
- 56Er beantwortet alles – und erklärt sich nicht für angekommen
- 57Mit jeder Nachfrage geht Zhuangzi eine Stufe tiefer
- 58Himmel und Erde sind schön, ohne es zu sagen
66–67
Diesen Leseweg selbst befragen
↑ Alle EssaysOder in der ursprünglichen Reihenfolge lesen: 01–67
- 01Sie wollten seine Güte erwidern – Hunduns Tod
- 02Warum überlebt der Vogel diesen guten Empfang nicht?
- 03Als er das Meer sah, fragte er weiter
- 04Der Mensch, der unbewegt stehen blieb
- 05Als er zurückkam, machten sie ihm den Platz streitig
- 06Wer jährlich ein neues Messer braucht, ist schon ein guter Koch
- 07Dreimal sagten sie vor ihm: Dein Staat ist verloren
- 08Drei Tage und drei Nächte ließ er suchen
- 09Er stand eine Weile da und ging ohne ein Wort
- 10Am Ende macht er einen Witz
- 11Koch Ding wieder zwischen die sieben Kapitel stellen
- 12Warum muss man so hoch fliegen?
- 13Pengzu lebt schon so lange. Warum heißt es trotzdem: bedauerlich?
- 14Ist der Kürbis nutzlos – oder willst du nur etwas hineinfüllen?
- 15Ein Wind, zehntausend Öffnungen, zehntausend Stimmen
- 16Sieben Eicheln, zwei Stimmungen
- 17Erst nach dem Erwachen beginnt die Frage
- 18Genügt es, dass jemand für Essen und Trinken sorgt?
- 19Drei Klagerufe, dann ging er
- 20Morgens der Auftrag, abends schon Eiswasser
- 21Das Gespräch ist fertig, bevor der Mensch überhaupt da ist
- 22‚Unbrauchbar‘ lässt einen halben Satz aus
- 23Wir lernen zusammen. Warum suchst du mich dann in meiner äußeren Gestalt?
- 24Warum möchte man bei ihm bleiben?
- 25Die Begabung hat er, sagt die Lehrerin. Ich habe sie nicht.
- 26Noch vor der Beerdigung spielen zwei Freunde Musik und singen
- 27Wir haben uns die Verbundenheit gemerkt und das Wasser vergessen
- 28Eine Seite gesehen – und schon den ganzen Menschen erkannt?
- 29Nach dem Spiegeln das alte Bild nicht für den Nächsten aufbewahren
- 30Vier Kapitel beiseitelegen: Gründe und Grenzen der Textprüfung
- 31‚Was Ihr lest, ist der Bodensatz der Alten‘
- 32Höchste Menschlichkeit kennt keine Bevorzugten
- 33‚Gut ist es schon. Nur noch nicht groß genug.‘
- 34Es heißt gute Behandlung – doch mehr als die Hälfte der Pferde ist tot
- 35Auch wer den Weisen niederredet, bleibt verantwortlich
- 36Auch ein Vorteil darf abgelehnt werden
- 37Arm, ja. Aber dieses Urteil nimmt er nicht an.
- 38Der König hat zugehört. Was wird aus den Schwertkämpfern?
- 39Aufrichtig sein heißt nicht, den vorgeschriebenen Gesichtsausdruck zu liefern
- 40Zuerst sehen, was ihnen gerade schadet
- 41‚Warum hast du so viele Menschen mitgebracht?‘
- 42Er fängt Zikaden, als höbe er etwas auf
- 43Er kommt aus dem Wildwasser und singt
- 44Bevor die Arbeit beginnt, darf der innere Fürstenhof gehen
- 45Dasselbe Können – und plötzlich gelingt es nicht mehr
- 46Am Ende der Übung sieht der Hahn aus wie Holz
- 47Wenn wir merken, wie klein wir sind: Brauchen wir einen neuen Maßstab für alles?
- 48Ein Urteil zeigt auch, von wo aus wir einen Menschen sehen
- 49Lass dich nicht von einem Namen aufzehren
- 50Das Bild ist noch nicht da, das Urteil schon
- 51Wenn das Amt kommt und geht: Wer bleibt?
- 52„Als sie starb, wie hätte ich nicht traurig sein können?“
- 53Er bietet an, ihm sein ganzes Leben zurückzugeben. Der Schädel sagt Nein
- 54Er hält noch die Schleuder, als er die Kette erkennt
- 55Was uns trägt, kann uns zum Ziel machen
- 56Er beantwortet alles – und erklärt sich nicht für angekommen
- 57Mit jeder Nachfrage geht Zhuangzi eine Stufe tiefer
- 58Himmel und Erde sind schön, ohne es zu sagen
- 59Sich täglich ändern und dennoch man selbst bleiben
- 60Die Schnecke bringt auch den König ins Bild
- 61Jemanden zu erkennen heißt nicht, ihn hervorzuholen
- 62Auch ein ernst gemeintes Urteil darf sich ändern
- 63Was den Boden unter unseren Füßen trägt
- 64Der Ente keine längeren Beine machen
- 65Was bleibt dem Leser, wenn alles erklärt ist?
- 66Das Schloss wird gleich mitgenommen
- 67Hier angekommen, behalten wir das Urteil in der eigenen Hand
Eigenständige Leseressays nach den veröffentlichten chinesischen Texten, keine vollständige Übersetzung des Zhuangzi. Wie wir einen Text deuten, wie wir ihn beurteilen und wem er historisch zuzuschreiben ist, sind verschiedene Fragen. Jeder Essay lässt sich auch einzeln lesen.
Text und Lesart
Diese deutschen Texte sind eigenständige vollständige Neufassungen der jeweiligen chinesischen Leseressays. Auch die vorhandene englische Fassung wurde unabhängig geschrieben; vereinfachtes und traditionelles Chinesisch enthalten die vollständigen Texte. Die klassischen Zitate werden hier für die deutsche Lektüre wiedergegeben. Zeitgenössische Vergleiche und weiterführende Gedanken sind Deutungen des Essayautors, keine zusätzlichen Geschehnisse aus dem alten Buch. Quellen und Hinweise bleiben bei den einzelnen Essays. Die vier theoretischen Begleitbände sind über den ursprünglichen Bereich mit englischer und chinesischer Navigation erreichbar.