Puella Magi Madoka Magica lesen
Am Anfang dieser fünf Essays steht Kyubeys Vertrag, zu dem es auf jede Frage eine Antwort gibt. Von dort geht es um Wünsche für andere, um eine zum Kampfinstrument umgebaute Seele, um Schutz, der in der Wiederholung gefangen bleibt, und darum, weshalb Madoka am Ende die Regel ändert, statt einen einzelnen Ausgang zu erzwingen.
In Puella Magi Madoka Magica geht wirklich jeder Wunsch in Erfüllung. Das Kälteste an der Serie sind nicht Wunder, die versagen. Es ist das, was ein erfüllter Wunsch ungelöst lässt: Die Vertragspartnerin weiß nicht, welche Fragen sie stellen müsste. Der andere Mensch lebt weiterhin nach seinen eigenen Entscheidungen. Und Hoffnung selbst wird zum Rohstoff eines Systems.
Die fünf Essays folgen fünf Verträgen und fragen nach der Verantwortung, die jeder hinterlässt. Gegenstand ist ausschließlich die zwölfteilige Fernsehserie. Die zusammenfassenden Kinofilme, Rebellion und spätere Fortsetzungen bleiben außerhalb dieser Lektüre. Die Texte verraten die gesamte Handlung.
- 1 / 5Auf jede Frage eine AntwortVor zwei Mädchen im Mittelschulalter taucht ein kleines weißes Tier auf.
- 2 / 5Ihr Wunsch galt einem anderenSayaka Miki ist seit ihrer Kindheit mit Kyosuke Kamijo befreundet. Er spielt Geige, und er spielt gut. Dann hat er einen Unfall. Eine Hand bleibt unbrauchbar. Mit dem Geigenspiel ist es vorbei.
- 3 / 5Ihre Seele steckt in einem SteinWährend einer Auseinandersetzung will Madoka Sayaka vom Weiterkämpfen abhalten. Sie nimmt ihr den Seelenstein aus der Hand und wirft ihn kurzerhand von der Straßenüberführung. Er landet auf einem Lastwagen, der davonfährt.
- 4 / 5Immer wieder derselbe MonatAls Homura Akemi zum ersten Mal auftaucht, kommt sie als neue Schülerin in die Klasse. Sie ist kalt, hart, schroff im Ton und hält alle auf Abstand.
- 5 / 5Sie ändert die RegelMadoka Kaname geht zu Kyubey und sagt, sie wolle sich etwas wünschen. Kyubey freut sich. Darauf hat es ganze zwölf Folgen lang gewartet. Was sie sich wünsche, fragt es.