Der vernünftige Weg zum Fachmann
Auf Drängen des Onkels besucht K. den bettlägerigen Advokaten Huld. Dieser betont Beziehungen zu niedrigen Beamten und schreibt an einer Eingabe ohne sichtbares Ende oder Ziel. Bei einem unverständlichen Prozess Hilfe zu suchen ist elementare Vernunft. Mit diesem Schritt übernimmt K. jedoch die Sprache des Gerichts.
Eine Hintertür ohne Außen
Nähe zu Leni und der Besuch beim Gerichtsmaler Titorelli versprechen Zugang zu Informationen. K. kauft identische Landschaften; Titorellis Hintertür führt direkt in eine Gerichtskanzlei. Selbst am anderen Ende der Stadt kehrt die Suche nach einem Außen über persönliche Beziehungen in denselben Korridor zurück.
Das Bild nach fünf Jahren
Der Kaufmann Block hat Geschäft und Vermögen an fünf Jahre Prozess verloren, beschäftigt mehrere Advokaten und wartet in Hulds Mädchenkammer. Vor dessen Bett kniet er und küsst die Hand. Nicht fehlender Einsatz zerstört ihn. Je höher die Investition, desto unerträglicher wird ein Austritt, der sie für vergeblich erklärt.
Auch Auflehnung ist eine Phase
Erschrocken entlässt K. Huld und will die Eingabe selbst führen. Das sieht nach Selbstständigkeit aus und steigert nur seinen Einsatz. Huld bemerkt ruhig, Angeklagte täten dies häufig. Nicht eine falsche Wahl hält K. fest: Jede Handlung zur Befreiung bestätigt erneut, dass der Fall das Zentrum verdient.