Ein unterbrochener perfekter Tod
Johan inszeniert Ruhenheim so, dass Bewohner einander töten und Tenma ihn erschießt. Ein betrunkener Vater durchbricht den Plan, um sein Kind zu schützen. Am Kopf getroffen wird der Autor seines Todes wieder zum Patienten vor demselben Chirurgen.
Operation nach der Reue
1986 kannte Tenma die Zukunft nicht; nun kennt er Morde und Opfer. Trotzdem behandelt er die Wunde. Das ist weder Freispruch noch Vergessen, sondern eine Grenze: Medizin wird nicht Gericht und der Chirurg nicht Henker.
Gleichheit prognostiziert keine Güte
Hängt Behandlung von der Wahrscheinlichkeit guten Lebens ab, ordnet die Klinik erneut – nur mit Moralprognose statt Amtstitel. Tenmas Gleichheit verspricht keine gleichen Ergebnisse. Sie begrenzt das Recht des Arztes, einen verurteilten Patienten sterben zu lassen.
Das leere Bett
Tenma spricht über Johans wahren Namen, später ist das Bett leer. Das Werk garantiert weder Flucht, Genesung noch Erlösung. Ohne sauberen Lohn für die zweite Operation gibt es die nächste Handlung Johan zurück und verweigert Tenmas Wahl eine rückwirkende Bestätigung.