Das aussprechbare Dao
Chinesischer Text dieses Kapitels
Seidenhandschriften · chinesische Textfassung dieses Kommentars
道可道也,非恒道也。名可名也,非恒名也。无,名万物之始也;有,名万物之母也。故恒无欲也,以观其眇;恒有欲也,以观其所徼。两者同出,异名同谓。玄之又玄,众眇之门。
Zur Textfassung und Zeichensetzung
Der chinesische Text folgt dem kommentierten Dao De Jing des Autors (《道德经注·君子不器》). Diese Fassung berücksichtigt beide Seidenhandschriften, A und B, sowie editorische Berichtigungen und Ergänzungen; sie gibt keine der beiden Handschriften Zeichen für Zeichen wieder. Die Kapitelnummern folgen der überlieferten Standardfassung, die Satzzeichen dem Kommentar. Beim Wechsel der Lesesprache bleibt der chinesische Wortlaut unverändert.
Die Gliederung „无,名……“ und „有,名……“ entspricht der Lesart des Autors. Diese Satzzeichen stammen nicht aus den Seidenhandschriften.
Den zugrunde liegenden Aufsatz lesen (Englisch / Chinesisch)
I. Die erste Zeile
Das Unangenehmste an der ersten Zeile des Daodejing ist, dass Sie nicht wissen, wovon Laozi spricht.
Das Dao, das sich sagen lässt, ist nicht das beständige Dao.
Der Name, der sich nennen lässt, ist nicht der beständige Name.
Jedes Wort verstehen Sie. Wirklich jedes. Zusammen aber scheinen die Wörter etwas zu sagen, das stimmt und sich trotzdem nicht klar fassen lässt: Das Dao ist etwas, nur kann man es nicht aussprechen; was man ausspricht, ist es schon nicht mehr.
Seit zweitausend Jahren ist das die erste Schwelle für jeden Leser.
Viele bleiben hier hängen und geben auf, weil sie das Buch nun für Mystik halten. Viele andere kommen darüber hinweg, indem sie das Dao zu einer geheimnisvollen Wesenheit erklären, die sich hinter der Sprache verbirgt – und lesen weiter.
Diesen Weg gingen später die Metaphysiker der Xuanxue, der „Lehre vom Dunklen“.
Er führt am Text vorbei.
II. Heng (恒), nicht chang (常)
Bleiben Sie zuerst bei drei Zeichen stehen: fei chang dao, „nicht das beständige Dao“.
1973 kamen in Mawangdui, einer Grabanlage aus der Han-Zeit bei Changsha, Seidenhandschriften des Daodejing ans Licht. Diese Handschriften sind dreihundert Jahre älter als die überlieferte Fassung. Und in ihnen steht nicht fei chang dao, sondern fei heng dao.
Ein einziges Zeichen.
Kaiser Wen der Han-Dynastie hieß mit persönlichem Namen Liu Heng. Der Name des Herrschers war tabu, man durfte ihn nicht schreiben, und so ersetzte man heng überall durch chang. Was zweitausend Jahre lang überliefert wurde, ist durchweg die geänderte Fassung.
Chang und heng scheinen fast dasselbe zu sagen. Beim Wort genommen reichen sie aber verschieden tief; chang ist zugleich das Alltagswort für „oft“.
Fei chang dao liest sich wie: „Das wahre Dao zeigt sich nicht oft.“
Fei heng dao liest sich wie: „Das wahre Dao vergeht nie.“
Wie sich zeigen wird, will Laozi auf das Zweite hinaus.
Nur meint er mit „vergeht nie“ nicht, es gebe irgendwo ein wahres Dao, das sich versteckt hält und nie vergeht. Er meint etwas anderes.
III. Es geht nie restlos auf
Das Dao, das sich sagen lässt, ist nicht das beständige Dao.
Kein „Dao“, das über Ihre Lippen kommt, ist jenes Dao, das nie vergeht.
Am bequemsten liest man das so: Das wahre Dao liegt jenseits der Sprache. Was sich beschreiben lässt, ist nur die Spitze des Eisbergs; das Eigentliche liegt unter Wasser.
Das klingt tief. In Wahrheit macht es Laozi einfacher, als er ist.
Laozi sagt nicht: „Das wahre Dao liegt jenseits der Sprache.“ Er sagt: Was sich sagen lässt, ist nicht beständig.
Achten Sie darauf, worauf sich „beständig“ hier bezieht. Nicht auf „das Dao“, sondern auf die Sache, von der Sie sprechen.
Gemeint ist:
Sagen Sie es, wie Sie wollen, so tief und so genau Sie können – es geht nie restlos auf. Ein Stück bleibt immer übrig.
Und was so übrig bleibt, ist immer da.
Nicht, dass hinter Ihrem „Dao“ ein vollständiges „wahres Dao“ verborgen läge. Sondern: Wie Sie auch sprechen, wie viel Sie auch sagen, mit welchen Mitteln auch immer – ein Teil der Sache selbst schlüpft Ihren Worten jedes Mal durch.
Für dieses Etwas, das durchschlüpft und nicht aufgeht, steht das Wort, zu dem dieser Kommentar immer wieder zurückkehren wird:
Rest.
Das Dao ist der allgemeine Rest.
Und das „beständige Dao“ ist genau dies: dass der Rest nie vergeht.
IV. Zwei Zeichen: Dao und De
Ist das Wort „Rest“ einmal eingeführt, wird auch der Titel des Buches lesbar.
Im Lauf von zweitausend Jahren hat sich die Bedeutung dieser beiden Zeichen verschoben. Zusammen, als daode, sind sie im heutigen Chinesisch das gewöhnliche Wort für „Moral“: Man denkt an Ethik, an Regeln, an Maßstäbe für anständiges Verhalten. Wer das Buch aufschlägt, erwartet deshalb eine Anleitung zum richtigen Leben.
Aber Laozi spricht in diesem Buch nicht über Ethik.
Das erste Kapitel enthält keinen einzigen ethischen Satz. Das zweite nimmt gleich zu Beginn ethische Wörter wie „schön“ und „gut“ auseinander: Wer ein „Schönes“ aufstellt, hat im selben Augenblick das „Hässliche“ mit aufgestellt; wer ein „Gutes“ aufstellt, zugleich das „Nicht-Gute“.
So fängt kein Buch an, das Anstandsregeln lehren will.
Was also bedeuten Dao und De bei Laozi?
Dao ist das erste Wort, das dieses Buch auseinandernimmt. Am Ende bleibt davon dies: etwas, das kein Konstrukt je restlos fassen kann. Es ist nicht der Weg, keine Regel, keine Ursubstanz des Kosmos. Es ist das, was nach jedem Meißelschlag immer übrig bleibt – der allgemeine Rest.
De ist das Wort, zu dem das Buch später immer wieder zurückkehrt. Auch De meint keine Tugend. Es meint den Teil eines jeden einzelnen Menschen, den die Konstrukte, in die er eingetreten ist, noch nicht in sich aufgenommen haben – den individuellen Rest.
Zusammengenommen bedeutet der Titel Daodejing wörtlich:
Von dem, was stets über das Konstrukt hinausquillt – im Allgemeinen (Dao) wie im Einzelnen (De).
Fünftausend Schriftzeichen, und von der ersten bis zur letzten Zeile geht es um diese eine Sache.
V. Sein und Nichtsein: ein und derselbe Schnitt
Die folgenden Zeilen des ersten Kapitels sind am dichtesten gebaut:
„Nichtsein“ ist der Name für den Anfang der zehntausend Dinge;
„Sein“ ist der Name für die Mutter der zehntausend Dinge.
Der naheliegendste Fehler ist, die beiden Sätze als zeitliche Abfolge zu lesen: Erst war da ein weites Nichts, dann tauchte das Sein auf, und das Sein brachte die zehntausend Dinge hervor.
So stimmt es nicht.
Denn unmittelbar danach sagt Laozi:
Beide gehen gemeinsam hervor.
Sein und Nichtsein folgen nicht aufeinander. Die beiden sind zwei Seiten ein und desselben Meißelschlags.
Was heißt das?
Stellen Sie sich vor, Sie zeichnen auf ein weißes Blatt Papier einen Kreis. Ein Schnitt ins Weiß, und der Kreis ist: Auf dem Papier steht eine Form, die vorher nicht da war. Das ist Sein, you. Doch im selben Zug entsteht auch Nichtsein, wu: die große Fläche um den Kreis herum, alles, was „nicht Kreis“ ist. Auch sie hat dieser eine Schnitt hervorgebracht.
Ohne Kreis kein „Nicht-Kreis“.
Der Kreis und sein Außen sind zwei Seiten desselben Schnitts.
Nichtsein ist der Zustand, bevor der Kreis gezogen war: ein ungeschiedenes Ganzes ohne jede Unterscheidung. Das ist der Anfang der zehntausend Dinge. Gemeint ist kein Anfang in der Zeit, sondern ein Anfang in der Struktur – der Grund, auf dem Unterscheidung überhaupt erst möglich wird.
Sein ist der Augenblick, in dem der Kreis dasteht: Die Unterscheidung ist gesetzt, die Dinge haben Gestalt. Das ist die Mutter der zehntausend Dinge.
Beachten Sie: „Mutter“ heißt nicht „Erzeugerin“.
Was ist eine Mutter? Die Stelle, die Hervorbringen erst möglich macht. Mit dem Sein ist diese Ausgangsstelle gegeben, und erst von ihr aus kann sich die Welt Schicht um Schicht entfalten. Die Mutter ist eine Stelle, keine Hand.
Hier liegt das Missverständnis nahe. Spätere Kommentatoren lasen die „Mutter“ als jene Erzeugerin, von der es heißt: „Das Dao bringt die zehntausend Dinge hervor“, und errichteten darauf eine ganze Metaphysik, in der das Dao die Ursubstanz des Kosmos ist. Aber das sagt Laozi nicht. Er sagt: Es gibt eine Stelle, und von dieser Stelle an beginnt die Welt, sich Schicht um Schicht zu gliedern. Diese Stelle heißt Sein. Sie ist die Mutter. Nur gebiert sie nicht eigenhändig.
VI. Zwei Übungen
Darum: beständig ohne Begehren, um das Winzige zu schauen;
beständig mit Begehren, um die Grenze zu schauen, auf die man stößt.
Diese Zeilen handeln davon, wie man übt.
Beständig ohne Begehren – das heißt nicht, Wünsche zu unterdrücken, und auch nicht, der Welt zu entsagen. Es heißt: sich nicht zu dem zu machen, von dem das Begehren ausgeht.
Wie denkt ein gewöhnlicher Mensch? „Ich will das.“ „Ich will jenes.“ „Das mag ich.“ „Das kann ich nicht ausstehen.“ In jedem dieser Sätze steht ein „Ich“ als Subjekt.
Dieses „Ich“ ist ein Konstrukt: eine Grenze, die Sie um sich selbst gezogen haben. Das bin ich, das bin ich nicht.
Beständig ohne Begehren heißt: dieses „Ich“ eine Weile ablegen. Kein „Ich will“ aufrichten.
Was sehen Sie dann?
Sie sehen miao, das Winzige.
Was ist das? Das Feine am Anfang. Der Augenblick, in dem der Meißelschlag gleich fällt und noch nicht gefallen ist; in dem das Konstrukt gleich steht und noch nicht steht. Der Moment, in dem ein Ding gleich seinen Namen bekommt und noch keinen hat.
Nur wer sich nicht auf den Platz des „Ich will“ stellt, sieht diesen Augenblick.
Warum? Sobald Sie „Ich will“ sagen, fangen Sie an, alles, was vor Ihnen liegt, in das Konstrukt zu pressen, das Sie wollen. Dann sehen Sie nicht mehr das Ding selbst, sondern seinen Nutzen für Sie. Sie sehen einen Becher und sehen: ein Ding, aus dem man Wasser trinkt. Sie sehen einen Menschen und sehen: Nützt er mir oder nicht?
Erst wenn Sie beständig ohne Begehren sind und das „Ich will“ ablegen, sehen Sie den Becher, wie er ist, bevor er „Becher“ heißt, und den Menschen, wie er ist, bevor Sie ihm ein Etikett aufkleben.
Die Seidenhandschriften haben hier ein Zeichen miao (眇), das „winzig“ bedeutet. Die überlieferte Fassung hat ein anderes, fast gleich klingendes miao (妙): „wunderbar“. Zu hören ist der Unterschied kaum, aber das Zeichen der Seidenhandschriften ist konkreter. Es meint etwas so Feines, dass es beinahe nicht mehr da ist. Das „Wunderbare“ ist abstrakter. Laozi meint das Konkrete, beim Wort genommen.
Beständig mit Begehren, um die Grenze zu schauen, auf die man stößt.
Das ist die zweite Übung.
Beständig mit Begehren – das ist keine Aufforderung zur Gier. Es heißt: mit einer bestimmten Richtung handeln.
„Beständig ohne Begehren“ hat das „Ich will“ abgelegt und dem Gewahrsein die Bühne überlassen. Aber Sie können nicht Ihr Leben lang nur zusehen und nie etwas tun. Wenn es Zeit ist zu handeln, brauchen Sie eine Richtung: Das will ich jetzt tun.
Was sehen Sie dann?
Sie sehen suo jiao, die Grenze, auf die man stößt.
Jiao ist die Grenze. Suo jiao ist die Grenze, an die Sie in Ihrer Richtung gelangen.
Was immer Sie tatsächlich anpacken, irgendwann laufen Sie gegen eine Wand: „In diese Richtung geht es nicht weiter.“ „Hier klemmt etwas.“ „Dieser Weg ist eine Sackgasse.“ Die Stellen, an denen es klemmt, sind jiao.
Beachten Sie: Suo jiao (所徼) ist nicht dasselbe wie jiao (徼). Die Seidenhandschriften haben ein Zeichen mehr, suo (所). Wieder ein einziges Zeichen.
Jiao ist eine ruhende Grenze.
Suo jiao ist die Grenze, die sich erst zeigt, wenn Sie dort ankommen.
Gehen Sie nicht, zeigt sich keine Grenze. Je weiter Sie gehen, desto deutlicher zeigt sie sich.
Das ist sehr genau gesagt. Die Grenze liegt nicht vorab bereit und wartet auf Sie – erst indem Sie wirklich handeln, bringen Sie sie hervor.
Die überlieferte Fassung hat dieses suo gestrichen. Und mit ihm ist die Bewegung aus dem ganzen Satz verschwunden.
Laozi beschreibt hier zwei Übungen, ohne die niemand auskommt, der dem Dao nachgeht:
Beständig ohne Begehren: den Anfang sehen.
Beständig mit Begehren: das Ende sehen.
Erst beide zusammen ergeben das Ganze.
Nur den Anfang zu sehen genügt nicht – dann können Sie nicht handeln.
Nur das Ende zu sehen genügt auch nicht – dann bleibt Ihnen verborgen, wie die Dinge vor ihrem Namen aussehen.
Es braucht beides.
VII. Xuan
Beide gehen gemeinsam hervor; verschieden benannt, meinen sie dasselbe.
Zurück zu Sein und Nichtsein, diesen beiden Namen. Beide sind Seiten desselben Meißelschlags; gemeinsam gehen sie hervor. Die Namen sind verschieden, gemeint ist ein und dieselbe Sache.
Laozi sagt hier mit Absicht nicht, wie diese Sache heißt. Er spannt Sie auf die Folter.
Erst die nächste Zeile nennt sie:
Xuan und abermals xuan: das Tor alles Winzigen.
Die Sache heißt –
Xuan.
Xuan ist der Meißel-Konstrukt-Zyklus selbst.
Was heißt das? Nichts anderes als dies:
Ein Schnitt, und Sein und Nichtsein sind zugleich da. Das Sein tritt hervor, beginnt sich zu entfalten, wächst zu einer Struktur. Hat die Struktur ihren Scheitelpunkt erreicht, wird sie zum Boden für den nächsten Schnitt. Der nächste Schnitt fällt, und wieder sind ein neues Sein und ein neues Nichtsein da. Wieder Entfaltung. Wieder der Scheitelpunkt. Wieder der Boden für den Schnitt danach.
Eine Schicht. Noch eine. Ohne Ende.
„Xuan und abermals xuan“: Schicht in Schicht, und der Zyklus schiebt sich immer weiter hinauf.
Genau das will das Zeichen xuan sagen. Es ist nicht das xuan des Dunklen und Geheimnisvollen, sondern diese Bewegung selbst, die Schicht um Schicht ineinandergreift und immer weiterläuft.
Warum kann dieser Zyklus immer weiterlaufen?
Weil der Rest nie vergeht.
Kein Schnitt bringt alles restlos im Konstrukt unter. Immer quillt etwas über, und dieses Übergequollene ist der Ansatzpunkt für den nächsten Schnitt. Ließe sich mit einem Schnitt alles ins Konstrukt holen, stünde der Zyklus still.
Aber kein Schnitt geht je restlos auf.
Also findet der nächste Schnitt immer einen Ansatzpunkt.
„Das Tor alles Winzigen“: Alles Winzige kommt durch dieses Tor. Und das Tor ist das Getriebe unaufhörlichen Werdens, verbürgt durch eine einzige Tatsache: Der Rest vergeht nicht.
Solange der Rest nicht vergeht, quillt das Winzige unaufhörlich hervor.
Solange das Winzige unaufhörlich hervorquillt, entfaltet sich die Welt Schicht um Schicht.
Das ist der Gesamtrahmen, den dieses Kapitel errichten will.
VIII. Das erste Kapitel spricht von nichts Konkretem
Genau genommen spricht das erste Kapitel von keiner einzigen konkreten Sache.
Es spricht von der Voraussetzung, unter der konkrete Dinge überhaupt möglich sind.
Die übrigen achtzig Kapitel – über den Weisen, über das Wasser, den Krieg, das Regieren, die Arbeit an sich selbst, über Leben und Tod – bewegen sich alle innerhalb dieser Voraussetzung. Sie lautet:
Der Meißel-Konstrukt-Zyklus läuft immer.
Der Rest vergeht nie.
Jeder Schnitt hat einen Anfang und ein Ende.
Wer beständig ohne Begehren ist, sieht den Anfang.
Wer beständig mit Begehren ist, sieht das Ende.
Die Grundbedingungen des ganzen Buches legt Laozi in diesem ersten Kapitel vollständig fest, ohne eine einzige auszulassen. Dann verliert er kein weiteres Wort darüber und geht zum zweiten Kapitel über.
Der häufigste Fehler beim Lesen des Daodejing ist, seine Sprache für Mystik zu halten: zu meinen, das Dao sei ein unsagbares, geheimnisvolles Etwas, und weil „xuan und abermals xuan“ so erhaben klingt, müsse dahinter etwas Unergründliches stecken.
Nein.
Laozi sagt in diesem Kapitel etwas, das in seinem Aufbau vollkommen klar ist: Sobald Sie einen Namen setzen, quillt etwas über ihn hinaus; das hört nie auf; und genau das ist xuan.
Er greift zum Zeichen xuan, weil es für diese Sache keinen anderen Namen gibt. Welchen Namen Sie ihr auch geben, die Sache quillt sofort über ihn hinaus. Also bleibt nur –
Xuan.
Xuan ist kein Geheimnis. Xuan ist das Zeichen, ohne das dieses Buch nicht auskommt.