SAE · Buddhistisches Denken · Deutsche Neufassung
SAE im Gespräch mit buddhistischem Denken
Sechs Begegnungen untersuchen weder einen buddhistischen Ursprung von SAE noch eine SAE-Wahrheit hinter dem Buddhismus. Sie suchen präzise Schnittstellen und lassen die Nähte offen, an denen die Systeme gerade durch ihre Verschiedenheit sichtbar werden.
- 01 / 06Das Speicherbewusstsein ist kein LagerhausYogācāra beschreibt Samen, Ströme und Transformation; SAE darf daraus weder eine Seele noch ein bloßes Archiv machen.
- 02 / 06Chan zerstört nicht die StrukturNicht Struktur als solche, sondern Struktur als endgültige Wohnung ist das Ziel des Nicht-Verweilens.
- 03 / 06Leerheit ist kein ZielortMadhyamaka entleert intrinsische Natur; SAE baut mit ausgewiesenem Rest. Die Nähe endet an der konventionellen Setzung.
- 04 / 06Kann das Höchste gebaut werden?Tiantai verbindet leere, provisorische und mittlere Wahrheit; SAE kennt kein ursprünglich vollständiges Ganzes.
- 05 / 06Wenn alles sich durchdringt, bleibt ein Anderer?Huayan vollendet Relation durch totale Durchdringung, SAE durch die Nicht-Einnehmbarkeit eines Außen.
- 06 / 06Wo kann die Andere Kraft eintreten?Pure Land schreibt die Überfahrt dem Gelübde Amitābhas zu; SAE kann reine Aufnahme nicht als eigenen Zustand darstellen.
Eigenständige deutsche Neufassung nach den chinesischen und englischen Essays. Vergleich bedeutet keine Gleichsetzung oder gegenseitige Begründung.