Non DubitoEssays in the Self-as-an-End Tradition
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Literatur · Ryūnosuke Akutagawa · Rashōmon und Im Dickicht

Akutagawas Rashōmon und Im Dickicht: drei Lektüren

Erzählung kann das Selbst umschreiben, nicht das Geschehene auslöschen

Rashōmon und Im Dickicht sind verschiedene Erzählungen, die Kurosawas Film im kulturellen Gedächtnis verband. Gemeinsam zeigen sie zwei Zeitpunkte der Selbstrechtfertigung: Vor der Handlung wird ein Satz benötigt, der sie erlaubt; danach entsteht eine Erzählung darüber, wer man dabei gewesen sei.

Die drei Essays trennen auch Vorlage und Film. Der verschwundene Dolch macht den Holzfäller verdächtig, doch Akutagawa bestätigt den Diebstahl nicht; dieses Geständnis ergänzt Kurosawa. Dass der Ablauf nicht vollständig rekonstruierbar ist, macht Tod und sexuelle Gewalt nicht relativ.

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