Den eigenen Wunsch ausleihen
Nach dem gewünschten Reisegeschenk gefragt, findet Yōzō nichts. Nachts trägt er »Löwentanz« in das Notizbuch des Vaters ein, weil dieser die Antwort erwartet. Mit eigener Hand geschrieben gilt der fremde Wunsch am Morgen als seiner. Das kleine Gelingen entwirft seine spätere Methode.
Die Narrenrolle als Sichtschutz
Yōzō fällt absichtlich hin, schreibt Komisches und lässt die Klasse lachen. Wer gerade belacht wird, dessen Inneres untersucht niemand. Er sucht nicht Beifall, sondern Deckung; Schweiß und Erschöpfung nach jeder gelungenen Pointe zeigen, dass das Lachen kein Gewinn, sondern Unterhaltskosten der Maske ist.
Nicht die anderen sind unverständlich
Wer Stimmung, Lehrerwartung, Horikis Ausnutzung und Wünsche vieler Frauen jahrelang richtig liest, versteht Menschen außerordentlich gut. Unlesbar bleibt nur das eigene Wollen. Weil Yōzō alle Aufmerksamkeit nach außen richtet, wird die Aussage »Menschen verstehe ich nicht« zur verkehrten Beschreibung seiner Selbstunkenntnis.
Takeichi und die verborgenen Bilder
Takeichi erkennt den absichtlichen Sturz, verrät ihn aber nicht. Er sieht auch Yōzōs dunkle, keinem Publikum gezeigte Bilder und sagt ihm eine Zukunft als großer Maler voraus. Yōzō behandelt den Sehenden als Risiko. Doch die zwecklosen Bilder widersprechen bereits seinem späteren Urteil, innen sei nichts Eigenes.