Sticker, Taschengeld, Privilegien und Lob helfen, mit etwas Schwierigen zu beginnen. Äußere Unterstützung kann durch die Zeit tragen, bevor Können und Interesse entstanden sind.

Problematisch wird es, wenn Bewegung mit Richtung verwechselt wird. Liebt das Kind die Tätigkeit, die Belohnung, die Anerkennung oder nur das Ende des Streits? Sichtbarer Fleiß beantwortet diese Frage nicht.

Auch Lob kann eine Rolle festschreiben. „Du bist unsere Musikerin“ klingt warm, macht das Aufhören aber womöglich zum Verlust der Person, die die Familie liebt.

Eltern können beobachten: Kehrt das Kind zurück, wenn niemand zusieht? Was geschieht nach einem Fehler? Welcher Teil fesselt, welcher wird nur für das Ergebnis ertragen? Zuneigung darf beim Abbau der Belohnung nicht verschwinden.

Menschen handeln nie aus einem vollkommen reinen Motiv. Entscheidend ist, dass ein Kind seine verschiedenen Antriebe kennenlernt und zunehmend selbst wählt, welche Anstrengung es weitertragen will.