Die letzte fremde Richtung
Horiki und Hirame versprechen Behandlung; Yōzō steigt selbst ins Auto und betritt die Anstalt mit vergitterten Fenstern. Es ist die letzte Wiederholung seines geführten Lebens. Erst hinter der geschlossenen Tür erklärt er sich zu »Ningen shikkaku«: Die fremd geschaffene Lage wird zum Urteil über sein Wesen.
Ein geliehener Maßstab
Disqualifikation setzt Regel, Eignung und Richter voraus. Für Menschsein nennt Yōzō keine Vorschrift, und niemand hat ihn ausgeschlossen. Seit dem Löwentanz misst er sich an Gesichtern anderer. Am Ende richtet dieser einzige verfügbare Maßstab ein imaginäres Gericht ein und wendet sich gegen ihn selbst.
Die Hefte sind nicht das Buch
Yōzōs Hefte sind aufrichtig, aber Tsuneko, Shizuko und Yoshiko bleiben seinem Blick teilweise verschlossen. Ein Erzähler umgibt sie mit Vor- und Nachwort und macht das Selbsturteil damit zu einem Dokument unter anderen. Der schlimmste Zustand des Zeugen erhält nicht automatisch die letzte Instanz.
Das Wort der Barbesitzerin
Im Nachwort erinnert die Madam Yōzō als sanften, rücksichtsvollen, beinahe engelgleichen Jungen. Seine Aufmerksamkeit begann in Angst; bei anderen kam sie dennoch als Rücksicht an. Auch Takeichis Urteil über die verborgenen Bilder passt nicht zur inneren Leere. Dazai lässt beide Aussagen stehen und gibt die spätere nicht Yōzō.