Der Abschied einer wichtigen Person kann Angst, Enttäuschung und zusätzliche Arbeit auslösen. Übergabe ist nötig, und ein ungünstiger Zeitpunkt kann reale Schwierigkeiten verursachen. Diese Folgen sollten nicht beschönigt werden.
Dennoch wird der Weggang oft zur moralischen Enthüllung erklärt: Wer uns verlässt, habe nie wirklich an das Projekt geglaubt. Diese Geschichte schützt die Gruppe vor Verlust, indem sie den Gehenden abwertet.
Früherer Einsatz kann vollständig ehrlich gewesen sein und später auf eine Grenze, neue Bedingungen oder einen anderen Wunsch treffen. Dauer ist nicht der einzige Maßstab für Aufrichtigkeit. Manche Beiträge sind abgeschlossen, weil ein Abschnitt wirklich endet.
Fair zu gehen heißt Fristen achten, Wissen übergeben und vermeidbaren Schaden nicht absichtlich erzeugen. Es heißt nicht, so lange zu bleiben, bis die Organisation niemanden mehr braucht — ein Zeitpunkt, der möglicherweise nie kommt.
Eine erwachsene Kultur kann bedauern und zugleich freigeben. Was jemand aufgebaut hat, bleibt wirklich, auch wenn das nächste Kapitel anderswo beginnt. Dankbarkeit muss nicht zur Fessel werden.