Für nützliche Fähigkeiten gibt es fertige Argumente: mehr Einkommen, Sicherheit, Effizienz oder bessere Chancen. Sie nicht auszubauen wirkt daher leicht unvernünftig.

Man kann eine ungeliebte Fähigkeit guten Grundes lernen, um Wohnung, Zeit oder Angehörige zu schützen. Problematisch wird es erst, wenn Nützlichkeit jede weitere Frage beendet.

Vertiefung kostet Zeit und zieht neue Aufgaben an. Je besser wir werden, desto häufiger lädt die Welt uns ein, genau diese nützliche Person zu bleiben.

Darum sollten wir fragen, welchem Zweck die Fähigkeit dient und welches Niveau genügt. Solides Können oder Zusammenarbeit kann sinnvoller sein als Meisterschaft.

Nützlichkeit ist ein Grund zur Prüfung, kein Befehl für die Lebensordnung. Wachsen heißt auch, einer Fähigkeit einen zentralen, dienenden oder vorläufigen Platz zu geben.