Non DubitoEssays in the Self-as-an-End Tradition
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The Tatami Galaxy lesen

Han Qin (秦汉) · Deutsche Neufassung · 2026-10-09

Vier Essays führen von der leeren Verheißung eines „rosaroten Studentenlebens“ zu einem Menschen, der bei jedem Richtungswechsel derselbe bleibt, zu einem lästigen Freund, der immer da war, und zu dem kleinen Bären, der in jeder Welt griffbereit an der Wand hängt.

The Tatami Galaxy erfüllt seinem Protagonisten einen vertrauten Wunsch: Wenn das gegenwärtige Leben nur deshalb missraten ist, weil man sich damals falsch entschieden hat, dann muss man eben zum Studienanfang zurückkehren, einer anderen Gruppe beitreten und nachsehen, ob man dadurch der Mensch wird, der man eigentlich hätte werden sollen. Die Serie erfüllt diesen Wunsch oft genug, bis sichtbar wird, wovor er seinen Besitzer schützt.

Diese vier Essays nehmen die Wiederholung selbst als Argument. Dasselbe Zimmer, dieselben Menschen, dieselbe Klage und dieselbe kleine, unerledigte Handlung kehren wieder. Am Ende liegt die Möglichkeit nicht mehr in einer makellosen Alternative neben diesem Leben, sondern in einer konkreten Handlung, für die es jetzt noch nicht zu spät ist. Die Texte verraten die Handlung der gesamten Serie einschließlich des Endes.