Zwei Sätze der Gespräche klingen wie das Seufzen eines alten Mannes über den Verfall: In dieser Zeit sei das Überleben schwer, ein gu-Gefäß sehe nicht mehr wie ein gu aus. Sie passen ideal zum Bild des Konfuzius, der allgemein beklagt, früher sei alles besser gewesen.
Doch selbst in Hunger und Umzingelung verflucht er nicht die Welt. Kritisiert er, nennt er den Tanz der Ji, Zang Wenzhongs Schildkröte oder Yuan Rangs Sitzhaltung. Seine Kritik besitzt Person, Sache und Situation.
Die beiden Seufzer müssen nicht für unecht erklärt werden; sie errichten auch keine unterdrückende Lehre. Wir verwenden sie nur nicht als Anker seiner Stimme. Kritik sollte sagen können, was geschehen ist, wer es tat und wen es traf.
Eigenständige deutsche Neufassung auf Grundlage der chinesischen und englischen Edition. Die ausführliche Argumentation steht in der Forschungsedition am Ende der Reihe.