Hundertachttausend Li
Wukong glaubt, Buddhas Hand zu verlassen; das Zeichen am Ende der Welt findet sich jedoch auf einem seiner Finger.
Die Szene
Wukong nimmt eine Prüfung an, die für seine Gabe gemacht scheint: aus einer Handfläche hinauszuspringen. Bei fünf Säulen hinterlässt er seinen Namen und kehrt siegessicher zurück – nur um zu sehen, dass die ganze Reise in derselben Hand lag.
Was sich verwandelt
Gebrochen wird weniger seine Geschwindigkeit als der Maßstab, an dem er sich maß. Seine Fähigkeit bleibt wirklich, aber sie reicht nicht mehr aus, um die Wirklichkeit als Ganze zu bestimmen.
Was bleibt
Die Hand sagt nicht, dass Anstrengung nutzlos sei. Sie öffnet eine Grenze: Erst wer ein Außen anerkennt, verwechselt die eigene Macht nicht länger mit der ganzen Welt.
Diese deutsche Ausgabe wurde für deutschsprachige Leser eigenständig neu geschrieben.