Weltliteratur · Stendhals Rot und Schwarz
Rot und Schwarz lesen
Ehrgeiz, Klasse und der Ort, an dem die Berechnung endet
Julien Sorel verachtet eine Gesellschaft, die Wert nach Herkunft bemisst, und übernimmt dennoch ihren Maßstab. Gedächtnis, Schönheit, Wille und Liebe werden zu Mitteln eines Aufstiegs, aus dem er keinen Ausgang mehr kennt.
Vier Essays lesen den versteckten Napoleon und das auswendig gelernte Neue Testament, die Liebe als Feldzug, Mathildes Wunsch nach einer Legende und das Gefängnis, in dem Julien Ehrgeiz und Glück erstmals trennt.
- Essay 1 von 4Er trug zwei Bücher bei sichNapoleon ist sein geheimes Begehren, das Neue Testament sein anerkannter Passierschein durch die Restauration.
- Essay 2 von 4Jede Begegnung wird zum FeldzugJulien macht Intimität zur militärischen Operation, obwohl dieselbe Szene für zwei Menschen nie dasselbe bedeutet.
- Essay 3 von 4Sie liebte die GeschichteMathilde begehrt Julien und zugleich die heroische Rolle, die ihre Affäre ihr in einer Familienlegende verspricht.
- Essay 4 von 4Was er im Gefängnis nicht mehr tatAls Zukunft nicht mehr in Rang umgetauscht werden kann, unterscheidet Julien erstmals Ehrgeiz und Glück.