In 長廊四起, „lange Wandelgänge erstrecken sich in alle vier Richtungen“, dehnt sich 四, „vier“, seitlich aus, ohne hoch zu werden. Es steht in der mittleren Spalte von Abbildung 1, unter 廊, „Wandelgang“, und über 起, „sich erheben“. Kurze weiße Striche teilen das Schwarz innerhalb der Umfassung: links schmaler, rechts stärker in die Breite gezogen. Sobald der Blick bei diesen dunklen Flächen verweilt, ist 四 mehr als ein von vier Seiten begrenzter Umriss.
Rechts daneben enthält auch 高, „hoch“, Umfassungen, ordnet seine kleinen Räume jedoch übereinander an. Links schichtet 臺, „Terrasse“, noch mehr kurze Striche. Die drei Zeichen begegnen sich ungefähr auf gleicher Höhe, ohne ihr Inneres gleich aufzuteilen. Neben Höhe und Dichte seiner Nachbarn wird die flache Breite von 四 deutlicher.

Die Striche sind hier weiß, die Zwischenräume im Zeichen schwarz. Wir betrachten eine Abreibung der Inschrift zur süßen Quelle am Jiucheng-Palast aus der Song-Zeit, ehemals im Besitz des mingzeitlichen Sammlers Li Qi, heute im Palastmuseum in Beijing. Die Tusche auf diesem Papier stammt nicht unmittelbar von Ouyang Xun. Die weißen Zeichen entsprechen in den Stein geschnittenen Vertiefungen. Tusche wird auf das anliegende Papier aufgetragen; die vertieften Stellen bleiben ungeschwärzt und zeigen die Papierfarbe. Die zwischen den Strichen stehen gebliebene Steinoberfläche erhält auf dem Papier eine schwarze Gestalt.
Diese dunklen Formen scheinen mir der beste Ausgangspunkt. Sie zeigen, dass die Geschlossenheit von Ouyangs Regelschrift nicht darauf beruht, jedes Zeichen auszufüllen. Unterschiedlich lange Striche umfassen, teilen und lassen verschieden große Räume frei. Zusammenhalt entsteht aus diesen ungleichen Beziehungen.
Die Tusche liegt um die Schrift herum
Zunächst müssen wir diesen Wechsel des Sehens verstehen. Für eine Tuscheabreibung einer vertieften Inschrift wird Papier gewöhnlich angefeuchtet, auf den Stein gelegt und durch Klopfen oder Bürsten dem Relief angepasst. Anschließend trägt man Tusche dort auf, wo das Papier auf der höheren Oberfläche liegt. Nach dem Ablösen ist die Schrift seitenrichtig lesbar: eingetiefte Striche erscheinen hell, ihre Umgebung dunkel. Das Verfahren unterscheidet sich vom Einfärben der Vertiefungen für einen Abdruck; es kehrt die Zeichen nicht spiegelbildlich um. Palastmuseum: Abreibung; Musée Cernuschi: Abreibungstechnik
Das Schwarz in 四 ist also kein von Ouyang hineingemalter Tuschefleck. Es macht den Abstand zwischen den Strichen sichtbar. Die Breiten von Hell und Dunkel müssen gemeinsam betrachtet werden. Wer nur den weißen Konturen Strich für Strich folgt, kann jeden Strich zu einem isolierten Bauteil machen. Der Blick auf das Schwarz zeigt dagegen, wie die Teile zusammenrücken, ohne alles zu verschließen.
Bei 廊, „Wandelgang“, unmittelbar darüber, zieht links eine schräge Linie hinab; rechts steht eine lange Senkrechte. Dazwischen wechseln weiße Striche und schmale schwarze Abstände. Bei 四 schrumpft die Höhe, und das umgebende Schwarz wird breiter. Darunter breitet sich der Schluss von 起, „sich erheben“, nach rechts aus. Die mittlere Senkrechte und die seitlichen Schrägen von 棟, „Dachbalken“, öffnen das nächste Zeichen wieder. Ihre Mitten schließen ungefähr aneinander an, ihre Ränder verändern sich fortwährend. Wir können die Spalte hinablesen, ohne gleich große weiße Blöcke zu verlangen.
Die Abreibung wurde zerschnitten und in ein Album montiert; Textabschnitte verteilen sich auf einzelne Seiten. Auch Begrenzungslinien und Montagenähte müssen unterschieden werden. Im Detail lassen sich Innenräume und nahe Nachbarn vergleichen. Die äußeren Seitenränder und Umblätterstellen sind jedoch keine ursprünglichen Spaltenenden der Tang-Stele. Auf Seitenebene trägt die Kalligrafie zugleich die Maße des Steinschnitts, der Abreibung und der Albummontage.
Wei Zheng verfasste den Text, Ouyang Xun schrieb ihn, 632 wurde die Stele errichtet. Die Inschrift schildert den Palast, den Sommeraufenthalt Kaiser Taizongs und die Entdeckung einer süßen Quelle; Lob und Mahnung bilden den Schluss. Hier werden nur Textstellen untersucht, die auf den veröffentlichten Aufnahmen dieses Albums sichtbar sind. Ein anderes Exemplar ergänzt sie nicht zu einer scheinbar vollständigen Ansicht des ursprünglichen Steins. Katalogeintrag des Palastmuseums
Von „Wasser“ zu „errichten“: Auch Öffnungen haben eine Form

Suchen Sie 水, „Wasser“, unter 跨, „überspannen“, ganz links. Ein mittlerer Strich führt nach unten, schräge Striche gehen von seiner Mitte aus. Ohne äußere Umfassung kann das Schwarz von außen zwischen die weißen Striche eintreten und unterschiedlich breite oder zugespitzte Zwischenräume bilden. Oberhalb und unterhalb des nach rechts unten ausgreifenden weißen Strichs öffnen sich die dunklen Flächen in verschiedene Richtungen.
Im folgenden 架, „errichten“, sammeln sich die kurzen Striche des oberen Bestandteils 加. Darunter schickt 木, „Holz“, eine Senkrechte nach unten und Schrägen nach beiden Seiten. 架 besitzt eine zusätzliche waagerechte Ebene, die 水 fehlt, füllt aber ebenfalls nicht seine ganze Fläche. Vom schwarzen Inneren des kleinen 口, „Mund“, oben rechts wandert der Blick zu den dunklen Bereichen neben der unteren Senkrechten: von einem eher geschlossenen zu einem offenen Raum.
Im benachbarten 殿, „Halle“, und den darunterstehenden 絕, „abschneiden“, und 壑, „Schlucht“, besetzen mehrere Bestandteile eigene Plätze. Das Schwarz zwischen den weißen Linien wird kleinteiliger. Bei 水 mit seinen wenigen Strichen kann es breit von außen eindringen; bei 壑 wird es in viele schmale Spalten und kleine Flächen zerlegt. Beide nehmen vergleichbare Plätze in der Spalte ein. Die Zeichengröße wächst nicht proportional zur Strichzahl. So wirken stricharme Formen nicht verloren und strichreiche nicht undurchdringlich.
„Die Mitte zusammennehmen, nach allen Seiten ausgreifen“ ist als Merksatz rasch gelesen. Auf dieser Seite erhält er überprüfbare Gegenstände: Wo treffen die Striche von 水 zusammen? Wie sitzt das Oberteil von 架 auf 木? Wie schließt 壑 unten mit einer Waagerechten ab? Zusammenziehen und Öffnen geschehen jeweils anders. Man kann nicht jedem Zeichen dieselbe Mitte und dieselben vier Ecken einzeichnen.
Hier beschreibt die Inschrift die Palastbauten. Es folgt der vollständige für Abbildungen 1–3 relevante Abschnitt, in gebräuchlichen vereinfachten Zeichen mit moderner Interpunktion. Der Satzspiegel ahmt die Albumspalten nicht nach:
此则隋之仁寿宫也。冠山抗殿,绝壑为池,跨水架楹,分岩耸阙,高阁周建,长廊四起,栋宇胶葛,台榭参差。仰视则迢递百寻,下临则峥嵘千仞,珠璧交映,金碧相晖,照灼云霞,蔽亏日月。观其移山回涧,穷泰极侈,以人从欲,良足深尤。
Dies war der Renshou-Palast der Sui-Dynastie. Hohe Hallen krönen die Berge; tiefe Schluchten werden zu Wasserbecken aufgestaut. Säulen überspannen das Wasser, Felsen werden geteilt, um hohe Tortürme zu errichten. Hohe Pavillons umgeben die Anlage, lange Wandelgänge erstrecken sich in alle vier Richtungen. Gebäude greifen ineinander; Terrassen und Pavillons stehen auf verschiedenen Höhen. Nach oben blickend sieht man Bauten hundert xun hoch aufragen; nach unten blickend Abgründe tausend ren tief hinabfallen. Perlen und Jade spiegeln einander, Gold und Grün leuchten gemeinsam. Ihr Glanz erhellt Wolken und rötliches Gewölk; die Bauten verdecken Sonne und Mond. Betrachtet man, wie dafür Berge versetzt und Bäche umgeleitet, der Luxus aufs Äußerste getrieben und menschliche Arbeitskraft den Begierden unterworfen wurden, so ist dies wahrlich scharf zu tadeln. Xun und ren sind alte Längenmaße, die hier außergewöhnliche Höhe und Tiefe ausdrücken.
Zunächst lässt der Text die Gebäude überaus prächtig erscheinen, dann fragt er nach ihrem Preis. 四 in 長廊四起 bezeichnet die vier Richtungen; das flache, breite 四 in Abbildung 1 bleibt zugleich eine konkrete sichtbare Gestalt. Die vier Richtungen kommen aus der Bedeutung, die Breite aus dem Zeichen auf dem Abreibungspapier. Die Sprache nennt Dinge und fällt Urteile; genaues Sehen verleiht ihren Sätzen Zeichen für Zeichen sichtbares Gewicht.
Mehrere Arten von Dichte vor dem Verdecken von Sonne und Mond

Lesen Sie die linke Spalte von 灼, „leuchten“, abwärts: 雲, „Wolken“, 霞, „rötliches Gewölk“, 蔽, „bedecken“, 虧, „verdunkeln“, 日, „Sonne“. 雲 und 霞 haben oben denselben Regenbestandteil, unterscheiden sich unten jedoch deutlich. Der untere Teil von 雲 breitet sich seitlich aus. Bei 霞 gibt es mehr Richtungswechsel und kleine dunkle Räume auf beiden Seiten. Eine ähnliche Überdeckung oben erzeugt keine identischen Räume darunter.
蔽, „bedecken“, ändert die Anordnung erneut. Der Grasbestandteil liegt oben quer; darunter stehen linke und rechte Teile nebeneinander, weiße Striche greifen schräg nach außen. Im folgenden 虧, „verdunkeln“, ist die linke Seite komplex, die rechte strichärmer; ein langer abknickender Strich führt hinab. Dichte und eine offenere Seite teilen sich eine schmale, längliche Form. Ihre Gewichtsverteilung ist deutlich ungleich.
Beim 日, „Sonne“, am Spaltenende wird der Wechsel plötzlich klar. Die weiße Umfassung ist kleiner; nur eine Waagerechte teilt das Schwarz darin. Die zuvor mehrfach gestaffelten Wendungen verdichten sich zu wenigen Kanten. Das umgebende Dunkel verschluckt das kleine Zeichen nicht, sondern hebt seine Kürze und Geschlossenheit hervor.
Entscheidend ist mehr als der Auftritt eines einfachen Zeichens nach komplexen. Genau zu sehen ist, wie 雲, 霞, 蔽 und 虧 jeweils komplex sind: übereinandergeschichtet, nebeneinandergeordnet, auf einer Seite dicht und auf der anderen offen. Nach 日 zu ihnen zurückkehrend, erscheinen die feinen schwarzen Zwischenräume nicht bloß als übrig gebliebener Grund zwischen „vielen Strichen“.
Das Museum hebt den Erhaltungszustand von 蔽虧 und dem zuvor betrachteten 四 hervor, um die Bedeutung dieser alten Abreibung zu bestimmen. Zwischen den weißen Strichen sind hier noch viele schwarze Grenzen deutlich sichtbar. Werden die Vertiefungen im Stein abgenutzt oder nachgeschnitten, verändern sich auch die auf Papier übertragenen Grenzen. Eine frühe Abreibung bewahrt die Gestalt der Steinoberfläche zu einem bestimmten Zeitpunkt. Dass der Stein heute noch besteht, macht nicht jedes heute abgeriebene Zeichen ursprünglicher als das auf diesem alten Blatt.
Auch grauweiße Sprenkel, helle Querstreifen und Ausbrüche an Zeichenrändern sind nicht alle gleicher Art. Stein, Papier, Tuscheauftrag und spätere Aufbewahrung wirken am Bild mit. Hier lassen sich Konturen und Abstände unmittelbar vergleichen; einen einzelnen Fleck ursächlich zu erklären, würde weitere Belege erfordern. Diese Grenze hindert uns nicht daran, die Breite von 四, das ungleiche Gewicht von 虧 oder das schwarze Innere von 日 zu sehen.
Die wechselnde Dichte von 文德懷
Der folgende Abschnitt preist Taizong. Die für Abbildung 4 wichtigen Sätze lauten:
皇帝爰在弱冠,经营四方,逮乎立年,抚临亿兆,始以武功壹海内,终以文德怀远人。
Schon mit etwa zwanzig Jahren ordnete der Kaiser die Angelegenheiten des Reiches. Mit etwa dreißig herrschte er über die große Menge des Volkes. Zuerst einte er durch militärische Erfolge alles innerhalb der Meere; danach gewann er durch zivile Bildung und tugendhafte Regierung die fernen Völker für sich. 弱冠 und 立年 bezeichnen die herkömmlichen Lebensstufen von zwanzig und dreißig Jahren; 亿兆 meint die unzähligen Untertanen. Dies ist die lobende Stimme der Inschrift.

Suchen Sie 文, „zivile Kultur“, in der mittleren Spalte. Punkt und Waagerechte oben sind relativ kurz; darunter trennen sich zwei Schrägen nach links und rechts. Die breiteste Stelle liegt in der unteren Hälfte. Zwischen die Schrägen dringt Schwarz von unten keilförmig ein; außen bleibt Abstand zu den Nachbarn. Das Öffnen hat bestimmte Richtungen, statt sich gleichmäßig ringsum auszudehnen.
德, „Tugend“, darunter wird sofort dichter. Links steht 彳 mit kurzen Schrägen und einem abwärtsführenden Strich; rechts sind mehrere Bestandteile geschichtet. Bei 懷, „für sich gewinnen“, ist die linke Seite noch schmaler, die rechte länger. Feine Binnenstriche konzentrieren sich, bevor sich der untere Bereich nach außen öffnet. In derselben Spalte führt 文德懷 von Offenheit zu Dichte, während sich auch die Proportionen links und rechts verändern.
功, „Leistung“, rechts und 越, „überschreiten“, links besitzen eigene lange Linien und Wendungen. Erst zusammen zeigen die drei Spalten, dass die langen Schrägen von 文 kein isoliertes Schaustück sind. Ihre Enden halten in den dunklen Räumen, welche die Nachbarformen freilassen. Der Raum, den ein Zeichen beansprucht, und der Raum, den es anderen überlässt, entstehen gemeinsam.
Dieses Maßverhältnis gehört für mich zum Überzeugendsten an Ouyangs Regelschrift in diesem Album. Aufrechte Ordnung erstarrt nicht zum Raster. Die Mittelpunkte können eine Spalte fortsetzen, während das Innere asymmetrisch bleibt; die Spaltenrichtung ist eindeutig, obwohl die Umrisse breiter und schmaler werden. Sobald diese Unterschiede sichtbar sind, ist „strenge Ordnung“ mehr als ein Lobwort. Sie entsteht gemeinsam aus Größen, Richtungen und Zwischenräumen.
Kehren wir zu 四 zurück. Sein schwarzes Inneres liegt nun nicht nur hinter weißen Strichen, sondern zeigt, wie diese zusammenleben. Steinschnitt und Abreibung vermitteln weiterhin zwischen uns und dem Schreiben. Dieses alte Papier hat die Beziehungen bis heute getragen. Nach der Lektüre über Paläste und Kaiser können wir weiter betrachten, wie eine kleine dunkle Form im Zeichen ihren Platz erhält.
Ergänzende Lektüre: Welchen Schritt zwischen Schwarz und Weiß können wir verfolgen?
Betrachten Sie zuerst 水, „Wasser“, in Abbildung 2, dann 霞, „rötliches Gewölk“, in Abbildung 3. Lassen Sie diesmal die Etiketten leicht, schwer, schnell und langsam zunächst beiseite. Zeigen Sie jeweils eine Stelle: Wo treffen weiße Striche zusammen? Wo tritt Schwarz ein, wo wird es eingeschlossen?
In „The Wood Still Holds That Dry Year“ schrieb ich, dass man beim Lesen von Jahresringen Material und Abfolge prüfen muss: Ein schmaler Ring allein erlaubt es nicht, ihm ein Dürrejahr zuzuschreiben. Die „Schönheit der Kausalität“ in SAE, Self-as-an-End, fragt hier: Welche erkennbaren Prozesse hat die sichtbare Form durchlaufen?
Bei diesem Album lässt sich zunächst klar beschreiben, wie eingeschnittene Linien auf dem Abreibungspapier hell und die Steinflächen dazwischen dunkel werden. Mit diesem Wissen sehen wir im Schwarz von 四 mehr als eine Zahl: auch etwas von der Weise, wie die Abreibung die Zeichenform übermittelt.
Wir müssen nicht jede Spur vollständig erklären. Einen überprüfbaren Schritt genau beschreiben genügt; der Rest bleibt weiterem Schauen und Forschen offen. Die Geschichte des alten Papiers macht sein Schwarz und Weiß konkreter. Ihre Schönheit muss sich weiterhin in der jeweils anderen Anordnung eines jeden Zeichens zeigen.
Exemplar, Text und Bilder
- Gegenstand ist die Li Qi früher gehörende Abreibung der Nördlichen Song im Palastmuseum, Beijing, Inventarnummer 新00044517: mit weißen Papierrändern zugeschnitten und montiert, 26 Doppelseiten, jede Halbseite 20,9 × 13,9 cm. Das Jahr 632 datiert die Tang-Stele, nicht dieses Papier. Wei Zheng als Textautor und Ouyang Xun als Kalligraf haben unterschiedliche Rollen.
- Die vier Detailbilder und drei vollständigen Doppelseiten stammen aus drei Museumsaufnahmen desselben Albums. Die fünf Bildeinträge des Digitalkatalogs enthalten Wiederholungen. Es wird nicht behauptet, alle 26 Doppelseiten gesehen zu haben.
- Bearbeitung: Zusammensetzen der offiziellen Bildkacheln in Originalkoordinaten, rechteckiger Beschnitt, proportionale Verkleinerung und JPEG-Kodierung. Keine Retusche von Strichen, Schäden, Siegeln oder Farben; keine Schärfung oder Tonwertumkehr. Nachbarzeichen behalten ihre Position. Nähte, Papierfarbe und Sammlersiegel werden nicht Ouyangs Pinsel zugerechnet.
- Die chinesischen Zitate verwenden moderne Standardformen, behalten 壹 bei und schreiben 璧 für eine Jadescheibe. 暎 im Bild entspricht 映, „spiegeln“; 雲、虧、臺、棟、懷 entsprechen den vereinfachten 云、亏、台、栋、怀: „Wolke“, „verdunkeln“, „Terrasse“, „Dachbalken“, „für sich gewinnen“. Beide Zitate sind vollständig übersetzt. Die Druckinterpunktion bildet keine Spalten des Steins oder Albums ab.
- Der Wortlaut wurde mit der Katalogtranskription einer anderen Song-Abreibung im Nationalen Palastmuseum, Taipei verglichen. Deren Bilder, Maße und Versionszuordnung wurden nicht übernommen. Die Beijinger Seite 234546 nennt bei der Quellentdeckung das „siebte Zhenguan-Jahr“, im Widerspruch zu ihrem eigenen Errichtungsdatum und dem „sechsten Jahr“ am Inschriftanfang. Hier gilt 632; aus der abweichenden Wendung wird keine neue Chronologie konstruiert.
- Dies ist eine Betrachtung von Digitalbildern, keine Untersuchung des Originals vor Ort. Eine gesonderte schriftliche Museumserlaubnis zur öffentlichen Veröffentlichung oder kommerziellen Wiederverwendung der Bilder liegt nicht vor. Herkunft, Koordinaten und Rechte sind in den begleitenden Bildnachweisen dokumentiert.
Ganze Palast-Doppelseite; ganze Wolken-Doppelseite; ganze Doppelseite zur zivilen Tugend. Jede zeigt eine eigene fotografierte Albumöffnung, keine Rekonstruktion der ganzen Stele. Zuerst rechts, dann links lesen; Spalten von rechts nach links, Zeichen abwärts.