Essay lesen
Non Dubito

SAE-Handlungstheorie · 09

Die Anzeigetafel

Der neue Geschäftsführer hängt eine wöchentliche Rangliste an die Wand. Ihre Daten stammen ausgerechnet aus den Erläuterungen, die einst die Leser der Berichte schützen sollten. Ein gemeinsamer Wandel gibt eine Richtung, kein Recht, Menschen einzuziehen. Geschützt werden Menschen davor, wieder bloß Mittel zu sein.

Han Qin ·

Die Rangfolge auf dem großen Bildschirm

Fast zwanzig Jahre arbeitet er nun in dieser Firma. Dieses Jahr kommt ein neuer Geschäftsführer. Schon im ersten Monat führt er eine „Effizienztafel“ ein. Die wöchentlichen Berichte jedes Mitarbeiters werden nach Menge, Pünktlichkeit und Häufigkeit der Bezugnahmen bewertet. Im Büro zeigt ein großer Bildschirm alle Namen, vom höchsten zum niedrigsten Wert.

Ein Großteil der Daten stammt aus den Angaben auf der ersten Berichtsseite: Wer hat den Bericht erstellt, wann wurden die Berechnungsgrundlagen geändert, wie viele Änderungen gab es? Es ist genau die Seite, die er und die Leiterin des anderen Teams einst firmenweit durchgesetzt haben. Leser sollten nicht irregeführt werden. Jetzt dient dieselbe Information dazu, Ersteller zu ordnen. Lange schaut er auf den Bildschirm. Haben all diese Jahre überhaupt etwas bewirkt?

Diesmal tritt nicht er hervor. Der Neuling aus dem sechsten Essay leitet inzwischen eine Gruppe. In der zweiten Woche nach Einführung der Tafel erklärt er in einer Sitzung, die Namen seiner Leute nicht dafür abzugeben.

Eine Richtung, keine Einziehung

Den Weg vom Reich der Mittel zum Reich der Zwecke nennt dieses System Phasenübergang. Das Bild ist gefrierendes Wasser: nicht alles Wasser verwandelt sich an einem einzigen Temperaturpunkt schlagartig in Eis; der Übergang vollzieht sich schrittweise in einem Fenster. Die drei Phasen heißen Keimphase, Umkehrphase und Etablierungsphase. Das System urteilt, dass dieser Übergang näher rückt; wie schnell er verläuft, wählen Menschen. Es behauptet aber nicht, jede Generation sei besser als die vorige. Einzelne Zeitabschnitte können Rückschritte bringen.

Er ist daran beteiligt. Die Berechnungsgrundlagen offenlegen, den Namen der jungen Kollegin nicht auf die Liste setzen, mit einem anderen Menschen eine Regel in der ganzen Firma einführen: Das alles weist in jene größere Richtung. Es ist sein Anteil. Doch diese Verbindung verläuft nur in einer Richtung; man darf sie nicht umkehren.

Nach Einführung der Tafel sucht eine Kollegin ihn auf. Auch sie lehnt sie ab. „Du bist am längsten hier. Du musst dich hinstellen. Wir wollen wieder eine Firma, in der Menschen als Menschen zählen. Das ist etwas Großes; deine kleinen persönlichen Bedenken müssen warten.“ Die Richtung erkennt er an, den zweiten Teil nicht. Man kann gemeinsam auf eine Ordnung zugehen, die Menschen als Zwecke behandelt. Auch eine gute Richtung erhält aber kein Recht, ihn dafür einzuziehen. Wird jemand für ein Ganzes beansprucht, gleich welchen Namens, wird er genau darin zum Mittel. „Zu deinem Besten“, „für die Gemeinschaft“, „für die Geschichte“: Mag der Grund gut sein, die von außen auferlegte Bewegung bleibt Kolonisierung. Ob er später hervortritt, ist sein Urteil. Das große Ganze darf nicht an seiner Stelle urteilen.

Ein begrenzter Anteil

Seine Frage nach dem Nutzen ist ernst. In den Jahren nach Einführung der Regel wurden Leser oft weniger irregeführt und junge Ersteller mussten seltener fremde Fehler tragen. Das ist wirklich geschehen. Wirklich ist auch, dass dieselbe Seite jetzt dem Ranking dient. Wozu die Regel später benutzt wird, liegt nicht in seiner Hand. Allein bestimmt er weder die Richtung der Firma noch gar die einer Epoche. Dass er das Gesamtergebnis nicht bestimmen kann, nimmt dem damaligen Tun nicht seinen Sinn. Kein späterer Bildschirm macht die damals nicht irregeführten Leser oder vermiedenen Schuldzuweisungen ungeschehen.

1923 reist Deskaheh, Sprecher der Cayuga in der Haudenosaunee-Konföderation, mit einem selbst ausgestellten Pass seines Volkes nach Genf zum Völkerbund. Er verlangt internationale Anerkennung als selbstverwaltetes Gemeinwesen. Kanada und Großbritannien blockieren; der Völkerbund nimmt die Sache nicht auf. Bei seiner Rückkehr 1924 hat die kanadische Regierung den traditionellen Rat am Grand River bereits aufgelöst. Er geht ins Exil in ein Reservat im Staat New York und stirbt dort 1925, ohne in seine Heimat zurückkehren zu können. Die SAE-Morallehre nennt das ausdrücklich keinen internationalen Erfolg; sie hält diese Tat selbst fest. Auch das Urteil, das Standing Bear 1879 gewann, wurde im amerikanischen Recht später teilweise zurückgenommen. Als damalige Tat und Entscheidung war es dennoch zustande gekommen.

Auch die andere Übertreibung ist abzuweisen: Keine einzelne Tat wird zur sicheren Weltveränderung erklärt. Ihre Regel hat die Welt nicht verändert, Deskahehs Reise ebenfalls nicht. Die Bedeutung einer Tat muss sich daran nicht beweisen. Wer jede eigene Handlung als Glied der Weltgeschichte ansehen soll, kann daran zerbrechen oder nur noch handeln, um bedeutend zu wirken. Deshalb bleiben zwei Dinge getrennt: Der Anteil, den er tragen kann, ist getan, wenn er ihn tut, und gehört ihm. Das gemeinsame Ergebnis, das er nicht beherrscht, entsteht durch viele Menschen und Jahre; niemand trägt es allein.

Später sagt die Kollegin: „Wir müssen mehr Menschen wie diesen früheren Neuling heranziehen, um die Tafel zurückzudrängen.“ Zwei Dinge erkennt er daran nicht an. Für sich: Er ist kein Verbrauchsmaterial dieser großen Sache. Seine Holzarbeit auf dem Balkon musste im fünften Essay keinen beruflichen Nutzen nachweisen. Ebenso muss die Entfaltung seines eigenen Wertes nicht erst ihre Wirksamkeit für die große Richtung beweisen. Nach dem Scheitern der Reform von 1898 gingen mehrere Anführer ins Ausland. Tan Sitong blieb, wurde verhaftet und hingerichtet. Von ihm sind die Worte überliefert, Reformen anderer Länder seien nicht ohne Blutvergießen gelungen; in China habe noch niemand dafür geblutet; müsse es geschehen, „so möge es mit Sitong beginnen“. Die Morallehre liest nur die Struktur dieses Satzes: Wörtlich genommen wird das eigene Leben Mittel, andere aufzurütteln. Das ist ausdrücklich kein Urteil über ihn als ganzen Menschen oder seine historische Bedeutung. Für andere: Der Neuling ist kein künftiger Beitragsleister, den man heranzieht. Die Morallehre stellt Phules Mädchenschule neben Schulen für nationale Stärke, politische Mobilisierung oder die Erschließung von Arbeitskräften. Dort sind Mädchen künftig einsetzbare Kräfte; Phule steht vor diesen konkreten Mädchen ohne Schulzugang. Der Neuling steht jetzt auf, weil sein eigenes Gesetz es anerkannt hat, nicht weil jemand eine Kraft ausgebildet und in Reserve gehalten hätte.

Das große Ganze braucht Zeit; dieser Mensch wartet nicht

Hier ein unmittelbares Zitat aus dem System: „Der makroskopische Phasenübergang muss warten; mikroskopische Anerkennung wartet niemals.“ Wohin die Firma, eine Branche oder eine Epoche geht, entscheiden viele Menschen über viele Jahre. Niemand, der seinem eigenen Gesetz folgt, darf dieses Warten durch Zwang ersetzen. Warten ist auch nicht Nichtstun: Man schützt sich, regt einander an, bezeugt, fördert und hält Wege offen — nur ohne jemanden zu zwingen.

Dieser Mensch vor ihm wartet nicht. In der dritten Woche steht eine seit einem halben Jahr beschäftigte Analystin auf dem letzten Platz. Noch am Nachmittag geht er zu ihr, fragt, wie es ihr geht, und erläutert, wie die Rangfolge berechnet wird, was eingeht und was nicht. Dafür wartet er nicht auf eine bessere Firma. Dass Anerkennung nicht wartet, bedeutet nicht, dass Förderung keinen passenden Zeitpunkt braucht. Er benutzt die Gelegenheit nicht, um ihr ein Lehrgebäude vorzutragen und sie zum Widerstand zu bewegen. Ob sie hören möchte, ob es passt, ob jetzt der Zeitpunkt ist, kann er nicht für sie beantworten. Er erkennt sie hier und jetzt als Person an. Wohin ihr eigenes Gesetz sich entfaltet, bleibt ihr überlassen.

Als Phule und ihr Mann 1848 die Mädchenschule in Pune gründeten, war das Kastensystem der Gegend nicht innerhalb einer Generation zu ändern. Sie warteten nicht. Le Chambon wartete nicht auf das Kriegsende. Mbaye Diagne wartete 1994 in Ruanda weder auf geänderte Vorschriften noch auf das Ende des Mordens. Zwanzig Jahre später richtete der UN-Sicherheitsrat eine nach ihm benannte Medaille ein. Dazu gehört: Heutige Menschen und Beziehungen sind kein Übergangsmaterial der Zukunft. Die Analystin ist keine Zahl, die vorläufig ausharren muss, damit die Firma eines Tages besser wird. Die früher geschützten Leser waren keine Versuchspersonen einer Regel. Während der große Wandel warten muss, ist jeder Mensch auf dem Weg bereits Zweck.

Was wird bewahrt?

Als der frühere Neuling die Namensabgabe verweigert, fragt jemand: „Was verteidigst du hier eigentlich?“ Bewahrung wartet nicht auf den vollendeten Phasenübergang. Jede entstandene gegenseitige Anerkennung kann Schutz brauchen: ernsthafte Beziehungen einiger Gruppenmitglieder, eine Regel gegen falsche Schuldzuweisungen, das gemeinsame Verstecken fremder Menschen über Jahre. In der Keimphase ist der schützbare Raum klein; in der Umkehrphase können viele gemeinsam schützen. Die Morallehre nennt ein Kriterium: Eine Gruppe tauscht nicht Außenstehende gegen die eigene Sicherheit ein. Ihr Gedankenfall: Ein Dorf soll zehn Flüchtlinge ausliefern und wird dafür verschont. Wer nur die eigene Gruppe schützt, liefert sie aus. Die Aufzeichnungen aus Le Chambon entsprechen dem Kriterium: Der Pfarrer wird verhaftet, das Dorf versteckt weiter Menschen. Auch die Etablierungsphase braucht Bewahrung. Ein zur Selbstverständlichkeit gewordener Weg kann wieder zurückführen.

Bewahrt wird, dass Menschen nicht wieder auf Mittel reduziert werden, nicht das Fortbestehen einer Organisation oder Form. Nach der Hinrichtung des Koordinators Johannes Post versteckt Nieuwlande weiter Menschen. Geschützt werden weder ein Koordinator noch ein Verfahren, sondern die Menschen in den Häusern. Der neue Gruppenleiter verteidigt weder die alte Berichtsregel noch die längst aufgelöste Datengruppe. Er schützt seine Leute davor, jede Woche als Zahl auf einem großen Bildschirm zu hängen.

Beim Schutz einer Gruppe bleiben die Grenzen bestehen, die schon beim Schutz einer einzelnen Person galten. Drei kommen hinzu. Keine Außenstehenden gegen die eigene Sicherheit eintauschen: Gäbe er Namen anderer Gruppen ab, um seine eigene von der Tafel fernzuhalten, wäre das kein Schutz. Weiterhin Tatsachen prüfen, jetzt für eine Gruppe: Zunächst klärt er mit der Personalabteilung, dass die Rangfolge in die Jahresbewertung und diese in die Vertragsverlängerung eingeht. Der Schaden ist real, teilweise unumkehrbar. Wohin die Geschützten danach gehen, gehört ihnen: Zwei Mitglieder möchten ihre eigenen Werte sehen. Er hindert sie nicht. Er verweigert nur die Namen für das öffentliche Ranking.

Bewahrung hat zwei Seiten. Nach außen richtet sie sich gegen die Tafel, das von außen kommende Verfahren, Menschen zu Zahlen zu machen. Nach innen ist sie schwerer zu erkennen: Auch auf der Seite der Verteidiger kann die Behandlung als Mittel wachsen, nun unter Namen wie Effizienz, Einheit, Entwicklung oder Sicherheit. Hugh Thompson aus den Essays sieben und acht landete zwischen Soldaten und Bewohnern und hielt die eigene Seite auf. Das macht inneren Schutz schwer: Die Eigenen werfen einem vor, zur Gegenseite zu gehören. Im zweiten Monat erstellen Gegner der Tafel selbst eine Liste: Namen der Manager, die sie in Sitzungen befürwortet haben, zur Veröffentlichung im Firmenchat. Über ein Dutzend Unterschriften sind schon da. Der neue Gruppenleiter soll unterschreiben. Er tut es nicht: Die Tafel stelle Menschen vor aller Augen aus; diese Liste tue dasselbe. Genau dagegen richte sich der Widerstand. Die Kriegstheorie nennt diese Form spiegelbildliche Angleichung: Um sich vor dem Gegner zu schützen, wird man ihm allmählich ähnlich. Hier geschieht es bei einzelnen Menschen und Gruppen.

Menschen, die auch diese Seite bewahrten, haben etwa so gesprochen. André Trocmé: „Wir werden ohne Furcht, aber auch ohne Stolz und ohne Hass widerstehen.“ Diese drei Verneinungen halten den Widerstand davon ab, politische Identität zu werden. Die britische Krankenschwester Edith Cavell half im Ersten Weltkrieg alliierten Soldaten aus dem besetzten Belgien zu fliehen. Verhaftet, lehnte sie Zusammenarbeit gegen Strafmilderung ab und wurde 1915 hingerichtet. Als letzte Worte sind überliefert: „Patriotismus ist nicht genug“ und „Ich darf gegen niemanden Hass oder Bitterkeit empfinden“. Bewahren heißt auch nicht einfrieren. Nach Rücksprache mit anderen Gruppenleitern schlägt der neue Leiter vor: Die Grundlagen bleiben im Bericht, die Erstellernamen verschwinden von Seite eins und stehen nur im System, sichtbar für jene, die die Grundlagen prüfen. Um die ursprünglich geschützten Menschen zu schützen, ändert sich die Regel selbst. Auch die eigene Schutzmethode kann zum Gegenstand notwendigen Schutzes werden: Die Gegner der Tafel gründen später eine Gruppe, der jede Abteilung ihre Haltung erklären soll. Auch dort tritt er nicht ein.

Zurück zum Einzelnen — und zum Schluss

Am Ende fällt Bewahrung auf einen einzelnen Menschen zurück. Nicht mit „Wir haben gemeinsam entschieden“ das eigene Urteil abgeben: Viele unterschrieben, der neue Gruppenleiter nicht; die Menge ersetzt sein Urteil nicht. Nicht mit „Ich habe beigetragen“ andere besitzen: Jemand sagt dem älteren Mitarbeiter, er habe den Neuling herangezogen und damit Anteil an dessen Auftreten. Er erinnert sich an Essay sechs: So sieht der Neuling Menschen aufgrund seines eigenen anerkannten Gesetzes. Wer Bedingungen gab, hat nicht diesen Schritt an seiner Stelle vollzogen. Diese Kraft gehört dem Neuling. Nicht im Namen gemeinsamer Ideale die konkrete Person aberkennen: Auch der Geschäftsführer, der die Tafel entschieden will, ist Mensch. Die Ablehnung der Tafel erklärt ihn nicht für unwürdig. Standing Bear erkennt keinen abstrakten Begriff „Rechtspersönlichkeit“ an, sondern lebende Angehörige seines Volkes und den Wunsch des Sohnes nach Bestattung in der Heimat. Auch das größte gemeinsame Ideal kommt bei einzelnen konkreten Menschen an.

Ermöglichen und Bewahren sind Entfaltungen desselben Gesetzes in zwei Situationen. Über die Jahre hat er Grundlagen offengelegt, einen Namen nicht geschrieben, mit einem anderen Menschen eine Regel eingeführt: Er hat ermöglicht. Der neue Gruppenleiter bewahrt jetzt. Beim Ermöglichen erkennt man Menschen als Zwecke an; beim Bewahren lässt man ihre Rückverwandlung in Mittel nicht zu. Es geht um dasselbe.

Hier endet die Reihe. Durch alle neun Essays zieht sich: Nach innen Kolonisierung widerstehen, nach außen Förderung suchen. Der erste gibt die Satzform. Zwei bis fünf zeigen, wie jemand sich nicht nach außen abgibt: zunächst kolonisierende Ansprüche nicht erfüllen, dann das eigene Nicht-unterlassen-Können erkennen; rückblickend prüfen, ob die Linie die eigene ist; Unvermögen wahrheitsgemäß anerkennen; eigenen Wert selbst entfalten. Sechs zeigt, wie er sich andere nicht aneignet. Sieben bis neun zeigen ihn mit vielen: dem eigenen Gesetz in gemischten Verhältnissen folgen, gemeinsam handeln ohne Verschmelzung, entstandene Anerkennung bewahren, ohne dass ein „Wir“ eine Seite verschluckt. Die beiden Satzhälften sind nicht zwei aufeinanderfolgende Teile dieser Reihe, sondern zwei durchgehende Linien. Je mehr jemand auf andere zugeht, desto nötiger die Abwehr von Kolonisierung. Je mehr er andere fördern will, desto eher fragt er auch zurück, ob sein eigenes Gesetz wirklich seines ist. Beide Linien führen zu derselben Anerkennung: Ich bin Zweck. Andere sind es auch.

Am Ende tritt kein höheres Subjekt hinzu. Kein „Wir“, keine Epoche und keine Geschichte stehen über diesen Menschen, um ihnen Gesetze zu geben. Der Phasenübergang ist eine Richtung, in die viele gemeinsam gehen können. Gehen tun immer einzelne Menschen. Auch endet die Reihe nicht mit einem fertigen Plan: Die Etablierungsphase ist nicht erreicht, und auch sie wäre keine Utopie. Entstandenes kann sich zurückbilden. Diese Haltung ist eine des Autors; die Leser bleiben ihre eigenen Gesetzgeber.

Später geht er in den Ruhestand. Die Tafel hängt noch, zweimal verändert. Der frühere Neuling leitet weiter seine Gruppe. Er selbst arbeitet weiter mit Holz auf dem Balkon. Das Stück in seinen Händen ist noch nicht fertig.

Quelle und Lesehinweis

Eigenständige deutsche Essayfassung nach dem chinesischen Text zum neunten Aufsatz der SAE-Handlungstheorie: Originalaufsatz · DOI: 10.5281/zenodo.22970787.

Theoretischer Originalaufsatz ↗