Bleiben
Der Erzähler lässt seinen Schatten frei und bleibt. Nicht weil die Stadt recht hätte, sondern weil Flucht ihn nicht von Verantwortung für die beschädigte Welt seines eigenen Geistes entbinden soll.
Die Szene
Im Winter findet der geschwächte Schatten einen Ausgang durch den südlichen Teich. Am Wasser lässt der Erzähler ihn hinab und springt nicht. Die Erinnerung an draußen verblasst bereits.
Was darin geschieht
Er glaubt, Mauern, Tiere und Bewohner geschaffen zu haben, und sucht das Herz der Bibliothekarin. Der Schatten hat recht: Bleiben vertieft das Vergessen und stoppt den Kreislauf nicht. Es ist keine erhebende Lösung.
Die offene Frage
Doch er kehrt nicht ins bequeme Zentrum zurück, sondern geht in den Wald zu den unvollständig entfernten Herzen. Weder Heilung draußen noch schmerzloser Frieden innen: Er bleibt dort verantwortlich, wo noch etwas weh tut.
Diese deutsche Ausgabe wurde eigenständig neu geschrieben und hält die beiden Erzählstränge in Spannung. Sie enthält Spoiler.