Bevor wir dieses Bild auf „Rot, Gelb, Blau und schwarze Linien“ reduzieren, lassen wir den Blick zwischen den drei Farben wandern. Rot sammelt sich oben links, Gelb liegt dicht am rechten Rand, Blau zieht sich am unteren Rand entlang. Das Rot nimmt viel Breite ein, das Gelb ist beinahe nur ein Spalt, das Blau dehnt sich seitlich aus. Die Farben teilen die Bildfläche keineswegs gleichmäßig unter sich auf. Den größten Raum beansprucht die annähernd weiße Fläche etwas rechts von der Mitte.
Warum bleibt der Blick in Bewegung, obwohl so wenig Farbe und so viel scheinbare Leere zu sehen sind?

Die hier vorgeschlagene Lesart lautet: Das Bild gewinnt sein Gleichgewicht aus ungleichen Flächen, unterschiedlichen Ausdehnungsrichtungen und den Stellen, an denen Linien zusammentreffen oder aufhören. Die große weiße Fläche wirkt daran mit. Ihre Weite wird durch die Farben an ihren Rändern spürbar. Umgekehrt entfalten diese Farben ihr jeweiliges Gewicht erst im Verhältnis zu dieser Weite.
In den 1910er-Jahren entwickelte Mondrian seine Malerei vom Kubismus aus zunehmend in Richtung Abstraktion. Er gehörte zum Umfeld der 1917 entstandenen Bewegung De Stijl und machte die Waagerechte und Senkrechte, die Grundfarben sowie Schwarz und Weiß zu wichtigen Bedingungen seiner Arbeit. Seine Vorstellungen entwickelte er unter dem Begriff Neoplastizismus. Das Museum in Cleveland verbindet die Suche nach einer universell verständlichen Bildsprache mit der Hoffnung auf gesellschaftliche Harmonie nach dem Ersten Weltkrieg. Dieser Hintergrund erklärt etwas von dem Anspruch, den Mondrian mit seiner Malerei verband. Wie das einzelne Bild aufgebaut ist und wirkt, müssen wir jedoch an seinen konkreten Flächen prüfen. Erläuterung des Museums; Unterrichtsmaterial des MoMA
Wie das Rot geteilt wird
Oben links scheint zunächst eine große rote Fläche zu liegen. Bei näherem Hinsehen zerfällt sie in zwei übereinander angeordnete Bereiche. Die schwarze Waagerechte dazwischen kreuzt die große senkrechte Linie und läuft nach rechts weiter. Dort bildet sie zugleich die Unterkante des hellen Streifens oben und die Oberkante der großen weißen Fläche darunter. Dieselbe Linie trennt auf der einen Seite Rot von Rot, auf der anderen zwei unterschiedlich geformte helle Flächen.
Sie hat damit eine doppelte Wirkung. Die beiden roten Bereiche liegen dicht beieinander und ähneln sich im Farbton. Deshalb sehen wir sie leicht als eine Gruppe. Die schwarze Teilung verhindert zugleich, dass sie vollständig zu einer ununterbrochenen Farbfläche verschmelzen. Unser Blick kann das Rot zusammenfassen und anschließend der Linie nach rechts folgen. Die Farbe hält ihn fest, die Linie führt ihn über diese Ecke hinaus.

An der Unterkante der roten Gruppe liegt ein kürzeres waagerechtes schwarzes Band. Es endet an der großen Senkrechten und setzt sich nicht durch die weiße Mittelfläche fort. Verlängerten wir es nach rechts, würde es diese Fläche in zwei übereinanderliegende Teile zerlegen. Dass sie zusammenhängend bleibt, hängt gerade mit diesem Halt zusammen. Die Größe einer Fläche wird auch dadurch bestimmt, wohin eine benachbarte Linie nicht weiterführt.
Ein weiteres kleines Detail findet sich am linken Ende der längeren Waagerechten. Sie stößt nicht ganz an den grauen Rahmen. Außen an ihrem Ende führt ein schmaler roter Steg vorbei. In einer verkleinerten Abbildung verschwindet dieser Abstand leicht. Im Ausschnitt bekommt das vermeintlich regelmäßige Raster dadurch ein konkretes, sichtbares Linienende. Wir können erkennen, wie Schwarz und Rot hier zusammentreffen. Die Fotografie verrät uns aber nicht, welche Farbe zuerst aufgetragen wurde.
Die große Senkrechte durchzieht das Bild von oben bis unten, deutlich links von der Mitte. Auf ihrer linken Seite hält sie die roten Bereiche und die längliche helle Fläche darunter zusammen; rechts begrenzt sie einen wesentlich breiteren Bereich. Es entstehen also zwei ungleich breite Abschnitte. Links folgen zwei rote Flächen und der Übergang von Rot zu heller Farbe dicht aufeinander. Rechts bleibt der hellen Farbe eine große zusammenhängende Ausdehnung. Die Konzentration der Aufmerksamkeit und die Größe der Fläche fallen bereits hier auseinander.
Weiß erhält eine Form
Lassen wir Rot, Gelb und Blau vorübergehend außer Acht und vergleichen nur die hellen Flächen. Die obere zieht sich waagerecht hin. Diejenige unten links ist hoch und schmal. Der Streifen unten rechts ist lang und niedrig. Die größte Fläche nähert sich dem Quadrat an, liegt innerhalb des quadratischen Gesamtbildes aber nach rechts versetzt. Proportionen, Nachbarfarben und Anordnung der schwarzen Begrenzungen unterscheiden sich von Fläche zu Fläche.
Mit dem Sammelbegriff „Hintergrund“ würden wir einen wesentlichen Teil der Bildarbeit übersehen. Der obere weiße Streifen macht eine waagerechte Strecke erfahrbar. Die hohe Fläche unten links betont die Ausdehnung der großen Senkrechten. Der Streifen am unteren Rand führt den Blick nach rechts weiter, nachdem das Blau bereits geendet hat. Die große Mittelfläche gibt dem Sehen Raum, sich auszubreiten und zu verweilen, ohne sofort auf die nächste bunte Fläche zu treffen. Ähnliche Farben übernehmen mehrere unterschiedliche Rhythmen.
Auch die vier Seiten der Mittelfläche erfüllen verschiedene Aufgaben. Jenseits ihrer linken schwarzen Begrenzung liegen oben Rot und unten helle Farbe. Über der oberen Waagerechten befindet sich ein vergleichsweise niedriger weißer Streifen. Rechts schließt sich hinter einer schwarzen Linie das sehr schmale Gelb an. Unten folgen Blau und Weiß in waagerechter Richtung aufeinander. Alle vier Seiten sind schwarz begrenzt, doch sie treffen jeweils auf etwas anderes. So erhält jede Seite einen eigenen Druck und eine eigene Richtung.
Die weiße Fläche wirkt deshalb zugleich eingefasst und weit. Man kann sie leicht übergehen, weil dort keine Figur und kein Gegenstand zu benennen ist. Bleibt der Blick länger, wird ihre Wirkung deutlicher: Je konzentrierter das Rot oben links erscheint, desto offener wirkt diese helle Ausdehnung. Je schmaler und länger das Gelb rechts ist, desto deutlicher tritt ihre Breite hervor. Was hier „leer“ heißt, ist eine gegliederte Farbfläche mit bestimmten Abmessungen.
Die Fotografie zeigt außerdem feine Unterschiede innerhalb der hellen Partien. Manche wirken grauer, andere etwas wärmer. In der Oberfläche sind feine senkrechte und waagerechte Spuren sowie breitere Züge des Farbauftrags zu erkennen. Nicht jede Abweichung auf dem Bildschirm lässt sich einer absichtlich anders gemischten weißen Farbe zuschreiben. Beleuchtung, heutiger Materialzustand und digitale Wiedergabe wirken ebenfalls mit. Festhalten lässt sich jedoch: Wir sehen keine Rechtecke, die sämtlich mit demselben digitalen Weißwert gefüllt wären. Auch diese zurückhaltende, großflächige Farbe hat eine konkrete Oberfläche.
Warum Gelb und Blau ausreichen
Ganz rechts besetzt Gelb nur einen schmalen Streifen. Er reicht von der langen oberen Waagerechten bis zur waagerechten Begrenzung unter der großen weißen Fläche. Seine Länge übersteigt seine Breite um ein Vielfaches. Links trennt ihn ein schwarzes Band vom Weiß, außen schließt unmittelbar der graue Originalrahmen an. Zwischen einer dunklen und einer hellen Begrenzung erhält diese kleine Farbmenge einen sehr bestimmten Ort.
Das Gelb muss im Zusammenhang des ganzen Bildes gesehen werden. Würden wir den Streifen herausschneiden und auf die Breite der roten Fläche vergrößern, ginge die entscheidende Beziehung verloren: Eine kleine Farbfläche begleitet eine ganze Seite des großen hellen Feldes. Das Rot bündelt sich, das Gelb erstreckt sich. Beide werden auf unterschiedliche Weise wirksam und können deshalb einander ausgleichen, ohne gleich viel Fläche einzunehmen.
Das Blau verhält sich wiederum anders. Es liegt flach am unteren Rand, beginnt unmittelbar rechts der großen Senkrechten und endet etwa auf halbem Weg an einer kurzen schwarzen Senkrechten. Rechts davon setzt sich ein heller Streifen fort. Die kurze Trennlinie erscheint nur in dieser unteren Zone; sie läuft nicht in die große weiße Fläche hinein. Das Blau bekommt dadurch einen eindeutigen Endpunkt, während die Fläche darüber zusammenhängend bleibt.

Lesen wir den unteren Rand von links nach rechts, folgen aufeinander: die hohe helle Fläche unten links, die große Senkrechte, Blau, die kurze Senkrechte, helle Farbe und schließlich der rechte Rahmen. Am rechten Rand führt der Weg von oben nach unten vom oberen hellen Streifen über die lange Waagerechte ins Gelb, dann über die untere Waagerechte in den hellen Bodenstreifen. Beide Wege beginnen und enden in hellen Bereichen. Dazwischen liegen Farben mit unterschiedlichen Längen und Richtungen. Die benachbarten Ränder werden miteinander in Beziehung gesetzt, ohne zu zwei gleichen Zierleisten zu werden.
Von „kühlem Blau“ und „warmem Rot“ zu sprechen, kann bestimmte Farbeindrücke beschreiben. Für dieses Bild reicht die Farbtemperatur allein jedoch nicht aus. Die geringe Höhe des blauen Streifens, die schlanke Form des gelben Streifens und das übereinandergestellte Rot beeinflussen, wie die Farben erscheinen. Entfernt man Lage und Proportion und behält nur drei Farbmuster, lässt sich kaum erklären, warum unten etwas waagerecht trägt und rechts etwas senkrecht abschließt.
Gleichgewicht ist hier also nicht unbedingt eine Gesamtgröße, die sich von Anfang an berechnen lässt. Eine größere rote Fläche verlangt nicht automatisch nach einem gleich großen Blau in der gegenüberliegenden Ecke. Wir vergleichen die gemeinsame Wirkung von Größe, Form, Lage und umgebendem Raum. Mit jeder genauer wahrgenommenen Beziehung gewinnt der Satz „Das Bild ist ausgewogen“ einen weiteren überprüfbaren Grund.
Auch Schwarz nimmt Raum ein
Das Wort „Linie“ lässt leicht an eine geometrische Grenze ohne eigene Breite denken. Hier sehen wir tatsächlich schwarze Bänder. Wo eine Waagerechte eine Senkrechte kreuzt, verbinden sie sich zu einer zusammenhängenden schwarzen Fläche. Wo ein Band an einem anderen endet, entsteht eine andere Art von Anschluss. Der Blick kann diesen Bändern folgen. Zugleich verdecken sie jeweils ein Stück Farbfläche und beanspruchen selbst Platz.
Besonders Abbildung 2 zeigt, dass ihre Ränder nicht überall messerscharf verlaufen. Innerhalb der schwarzen Bänder gibt es kleine Helligkeitsunterschiede und Spuren des Farbauftrags. Auch die sichtbare Breite und der Grad der Schwärze sind nicht bei allen Abschnitten identisch. Aus der Entfernung bleiben die Bänder entschieden genug, um klare Teilungen zu erzeugen. Aus der Nähe zeigt sich in dieser Entschiedenheit die bewegte Oberfläche der Ölmalerei.
Aus der Entfernung verbinden die schwarzen Bänder die Grenzen der Farbflächen klar miteinander; aus der Nähe lassen feine Unebenheiten entlang ihrer Ränder den Blick langsamer wandern. Beide Betrachtungsmaßstäbe bestehen nebeneinander. Die Ursachen von Rissen, Abrieb und Reflexionen erfordern eine materialtechnische Untersuchung dieses Werkes; diese Erscheinungen lassen sich nicht sämtlich als absichtliche Pinselspuren des Malers deuten.
Entscheidend bleibt vor allem die Reichweite der Bänder. Die große Senkrechte durchzieht die gesamte Höhe. Die obere Waagerechte reicht über fast die ganze Breite. Die kurze Waagerechte schließt die rote Gruppe nach unten ab. Die kurze Senkrechte trennt unten Blau von heller Farbe. Jede führt einen anderen Schnitt aus. Es entsteht kein unbegrenzt wiederholbares Schachbrett. Die jeweiligen Längen entscheiden darüber, welche Bereiche zusammenhängend bleiben und welche sich an dieser Stelle trennen. Klare Bedingungen lassen viele Entscheidungen offen. Die konkrete Gestalt dieses Bildes ist deren Ergebnis.
Außen folgt noch ein Grau
Am äußeren Rand trifft der Blick auf einen grauen Streifen, der erheblich heller ist als die schwarzen Bänder im Inneren. Das Cleveland Museum of Art bezeichnet diese schmale hölzerne Einfassung als Originalrahmen des Bildes. Sie bildet eine tatsächliche Grenze zwischen dem gemalten Gegenstand und der Wand. Museumsangabe zum Rahmen
Das Grau trennt die Farben weniger nachdrücklich als das Schwarz. Es fasst vielmehr die verschiedenen roten, weißen, gelben und blauen Ränder zu einem einzigen Gegenstand zusammen. Der obere helle Streifen scheint sich seitlich auszudehnen, bis er hier seine äußere Grenze erreicht. Auch das Rot nahe dem linken Bildrand bleibt durch diese graue Schicht von der umgebenden Wand getrennt. Die Teilung im Inneren und der Abschluss nach außen erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
Unterhalb des Rahmens ist auf der Fotografie ein dunkler Schatten an der Wand zu sehen. Er gehört zur räumlichen Situation des aufgehängten Gegenstands, nicht zum schwarzen Liniensystem des Bildes. Rahmen und Schatten mitzusehen erinnert daran, dass wir eine ungefähr einen halben Meter breite Ölmalerei auf Leinwand betrachten, mit Oberfläche, Rand und körperlicher Tiefe. Die leicht rechteckige Form der gesamten Fotografie macht die Leinwand selbst nicht weniger quadratisch.
So wird auch die Beschränkung der bildnerischen Mittel genauer fassbar. Mondrian verzichtet auf Formen, die sich als Bäume, Häuser oder Menschen erkennen ließen. Die Entscheidungen der Malerei bleiben aber bestehen: Wie viel Fläche erhält eine Farbe? Wie weit läuft eine Linie? Wo hält sie an? Wie endet das gesamte Objekt? Diese Entscheidungen liegen offen vor uns. Gerade deshalb können wir unterschiedliche Urteile über sie begründen.
Das Bild verändert die Aufgabe des Sehens. Unsere Aufmerksamkeit wird nicht mehr durch eine erzählte Handlung geordnet. Stattdessen prüfen wir unmittelbar, wie Flächen zueinander in Beziehung treten. Je klarer diese Beziehungen werden, desto mehr lohnt es sich, noch einmal auf den schmalen roten Steg am Linienende und den Halt am Ende des Blaus zu schauen. Mitnehmen lässt sich eine genauere Sehgewohnheit: Auch bei Formen, die wir längst zu kennen meinen, können wir fragen, was gerade diese Anordnung bewirkt.
Optionaler Exkurs Eine Veränderung mit SAE erproben
Die folgende zeitgenössische Sehübung greift Han Qins Ästhetik SAE, Self-as-an-End, auf. Sie dient nicht dazu, Mondrians Absichten zu rekonstruieren. SAE behandelt die Schönheit der Wahrnehmung als eine Richtung des Urteilens und fragt danach, wie Erscheinung zustande kommt. Der allgemeine Ansatz unterscheidet zudem zwischen dem, was einzelne Menschen anspricht, und Gründen, auf die Betrachtende gemeinsam zeigen können. SAE zu Urteil und Ästhetik; Die Schönheit der Wahrnehmung
Behalten wir Waagerechte und Senkrechte, Rot, Gelb, Blau, Schwarz und Weiß bei. Verändern wir dann im Kopf nur eine Sache: Wir verschieben den gelben Streifen in die Mitte der großen weißen Fläche. Er wäre immer noch gelb und weiterhin ein aufrechtes Rechteck. Doch er würde eine bisher zusammenhängende helle Fläche unterbrechen. Die zuvor am äußeren Rand liegende kleine Farbfläche würde zu einem auffälligen Zeichen im Inneren. Die Bedingungen blieben bestehen, die Ordnung des Sehens hätte sich verändert.
Versuchen wir eine zweite Möglichkeit: Der blaue Streifen wird zu einer Fläche vergrößert, die ähnlich viel Raum einnimmt wie die rote Gruppe oben links. Dafür müsste er nach oben in das Weiß hineinwachsen. Zugleich würde sich das Längenverhältnis von Blau und Weiß am unteren Rand ändern. Die Frage ist weniger, ob das Ergebnis weiterhin sofort „nach Mondrian“ aussähe. Welche konkreten Beziehungen wären verschwunden, welche neu entstanden?
Mit dieser Übung lässt sich die hier vorgeschlagene Lesart prüfen. Wer das Gleichgewicht vor allem den drei Farben selbst zuschreibt, muss erklären, wie es trotz veränderter Positionen bestehen bleibt. Wer dagegen Flächengrößen und Linienenden entscheidend findet, sollte benennen, welche Veränderung am stärksten ins Gewicht fällt. Geometrie schafft vergleichbare Bedingungen. Sie liefert keine mathematische Formel, die diese Anordnung zwingend als die beste ausweist. Man darf eine gedachte Alternative bevorzugen. Wenn sich die Gründe wieder an demselben Bild zeigen lassen, kann die Diskussion präzise weitergehen.
Bildmaterial und Quellen
Die Betrachtung beruht auf der offiziellen Bilddatei des Cleveland Museum of Art mit 3352 × 3400 Pixeln. Die vollständige heruntergeladene Datei blieb unverändert und zeigt den Originalrahmen. Die beiden Details sind ausschließlich rechteckige Ausschnitte; die dekodierten Bildpixel und das eingebettete ICC-Farbprofil wurden beibehalten. Es erfolgten weder Größen- oder Farbänderungen noch Retuschen oder Ergänzungen durch generierte Inhalte. Bildschirmfarben und Bildschirmgröße ersetzen die Betrachtung des Originals nicht. Für diesen Beitrag lagen keine Röntgenaufnahme und keine Pigmentanalyse speziell dieses Gemäldes vor. Technische Berichte über andere Werke Mondrians werden daher nicht herangezogen, um Werkzeuge, Schichtaufbau oder Überarbeitungen dieses Bildes zu rekonstruieren.
Für die Abbildung gilt die CC0-Open-Access-Regelung des Museums. Daraus folgt keine Erlaubnis, sämtliche wissenschaftlichen Texte des Museums vollständig zu übernehmen. Historische Angaben sind im Text verlinkt; die Bilddeutung wird in diesem Beitrag entwickelt. Die vollständigen Nachweise stehen in den Quellen und den Bildnachweisen.