Literatur und Kultur · Friends
Friends: Warum wir nach dreißig Jahren noch zuschauen
Sechs Personen, sechs Beziehungen und die Gruppe, in der ein Selbst wachsen kann
Warum lässt sich eine Sitcom nach dreißig Jahren immer noch ansehen? Nicht nur wegen der Pointen. Friends beobachtet sechs junge Erwachsene, die sehr verschiedene Aufgaben des Selbstseins bearbeiten: eine Richtung finden, eine fertige Identität öffnen, den Kampfmodus ablegen, Ernst zulassen, allein stehen und sich dauerhaft binden.
Die zwölf Kapitel lesen zuerst jede Figur, dann fünf Beziehungen und zuletzt die Gruppe selbst. Freundschaft ist dabei keine dekorative Kulisse. Sie ist der verlässliche Ort, an dem Menschen sich verändern können, ohne für jede Unvollkommenheit ihre Zugehörigkeit zu verlieren.
- Essay 1 von 12Rachel GreenDie Frau im Brautkleid
- Essay 2 von 12Ross GellerDer Mann, der zu früh wusste, wer er war
- Essay 3 von 12Monica GellerDie Frau im Schatten
- Essay 4 von 12Chandler BingDer Mann, der sich hinter Witzen versteckte
- Essay 5 von 12Joey TribbianiDer scheinbar Einfachste
- Essay 6 von 12Phoebe BuffayDie Frau, die über allen Bruchstücken lebt
- Essay 7 von 12Monica & ChandlerDie Beziehung, um die sich niemand sorgen musste
- Essay 8 von 12Ross & RachelDie Beziehung, um die sich alle sorgten
- Essay 9 von 12Monica & RossVon zwei Seiten desselben Tisches auf dieselbe Seite
- Essay 10 von 12Ross & ChandlerZwei Außenseiter, zwanzig Jahre
- Essay 11 von 12Joey & RachelEchte Gefühle, keine tragfähige Beziehung
- Essay 12 von 12Sechs MenschenWarum gerade diese sechs?
Besprochene Serie: Friends (NBC, 1994–2004). Die Kapitel sind eigenständige deutsche Neufassungen der Argumentation, keine Satz-für-Satz-Übersetzungen.