Non Dubito · Sprache und Schreiben
Worte finden, die unsere sind
Ein Name, eine Nachricht, die noch nicht stimmt, und eine Stimme, die beim Schreiben entsteht. Drei Essays über Sprache, das Ungesagte und die Zusammenarbeit mit KI.
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Mit einem Namen ist es nicht getan
Zwischen „Wertstoffsammlung“ und „Reparaturtreff“ liegen nur wenige Wörter. Doch sie entscheiden mit darüber, wer durch die Tür kommt. An solchen Unterschieden beginnt die Wirkung von Sprache.
Essay lesen →02
Die Worte sind gut. Warum fühlt es sich trotzdem nicht richtig an?
Manches, was wir nicht sagen können, lässt sich mit besseren Worten ausdrücken. Anderes bleibt offen, bis wir entscheiden, was wir überhaupt sagen wollen. KI kann uns helfen, die Wörter zu finden. Den Schritt, sie auszusprechen, kann sie uns nicht abnehmen.
Essay lesen →03
Die eigene Stimme entsteht beim Schreiben
Ein beim Lesen entdeckter Rhythmus, ein Abend, an dem nichts weitergeht, die Lücke nach einem gestrichenen schönen Satz: Stil ist kein Kleidungsstück, das man auswählt und anzieht. Er wächst langsam in solchen Bewegungen hin und zurück. KI kann Wege sichtbar machen. Sie kann sie nicht im Tempo ihrer Texterzeugung für uns durchleben.
Essay lesen →Die Alltagsszenen sind erfundene Beispiele. Die Essays führen in die Gedanken der SAE-Abhandlungen ein, ohne deren vollständige technische Argumentation vorauszusetzen. Technische Deutungen bleiben prüfbare Vorschläge, keine bewiesenen Gesetze über alle Modelle oder Schreibenden.