Non Dubito
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NON DUBITO · Kalligrafie · Chinesische Kalligrafie

Die Ritualgeräte-Stele: Wie feine Linien einen plötzlich schweren Strich tragen

Der untere rechte Teil von 更 wird plötzlich schwer.

In diesem Essay

Der untere rechte Teil von 更 wird plötzlich schwer. In Abbildung 1 steht das Zeichen an fünfter Stelle in der mittleren Spalte der linken Seite. Oben umschließen einige feine Linien kleine Felder; unten breitet sich ein Strich nach rechts abwärts aus und endet breit und spitz. Kaum hat sich das Auge an die lockeren, schlanken Linien gewöhnt, begegnet es deutlich mehr Gewicht.

Weiter oben greift auch die Kurve von 宅 („Wohngebäude“) seitlich aus, jedoch ohne denselben breiten, kräftigen Abschluss. Eine Spalte weiter hebt sich die unterste Waagerechte von 車 („Wagen“) an ihrem rechten Ende. Nicht jede Horizontale ist gleich dünn, nicht jeder lange Strich erhält denselben Schweif. Die Spannung der Ritualgeräte-Stele, auch Liqi-Stele genannt, beginnt im wechselnden Verhältnis von feinen Linien und schweren Strichen auf dieser Doppelseite.

Ritualgeräte-Stele: links in der mittleren Spalte 宅廟更, rechts 造立禮器樂之 und benachbarte Spalten
Abb. 1. Rechts lautet die äußerste rechte Spalte 造立禮器樂之: Sie beginnt mit der Herstellung von Ritualgeräten. Die mittlere Spalte 音符鐘磬瑟鼓 nennt musikalische Geräte: Glocken, Klangsteine, Zithern und Trommeln. Links stehen 宅廟更 an dritter bis fünfter Stelle der mittleren Spalte: Tempelgebäude, dann „erneuern“. Ming-Abzug, Palastmuseum. Bildschirmaufnahme der vollständig fotografierten Doppelseite im offiziellen hochauflösenden Viewer; nur die äußere Bedienoberfläche wurde abgeschnitten. Offizielle hochauflösende AnsichtBilder auf der Werkseite des Museums ansehen ↗

更 bedeutet hier „erneuern“. Die Inschrift berichtet, Han Chi habe „修饰宅庙,更作二舆“: den Konfuziustempel instand gesetzt und ausgeschmückt sowie zwei Wagen neu angefertigt. Es geht um Gegenstände, Bauarbeiten und Einrichtungen des Rituals. Die Bedeutung des Zeichens zeigt, wohin der Bericht führt; die Linie, die von fein zu breit wechselt, bietet dem Blick eine weitere Wendung zum Verweilen.

Ein Tempel, ein Stein und ein späteres Papieralbum

Die Stele wurde im zweiten Jahr Yongshou der Östlichen Han-Dynastie, 156 n. Chr., errichtet. Sie berichtet von Han Chi, dem Kanzler von Lu, der den Konfuziustempel erneuerte und Ritualgeräte anfertigen ließ. Der ursprüngliche Stein stand früher im Konfuziustempel von Qufu in Shandong und befindet sich heute in Qufus Ausstellungshalle für Han- und Wei-Steininschriften. Offizielle Angabe zum heutigen Standort Verwendet wird hier das Ming-Abzugsalbum des Palastmuseums, Stele über Han Chi, Kanzler von Lu, und die Herstellung von Ritualgeräten für den Konfuziustempel, Inventarnummer 新00044512. Nach Museumsangabe enthält es Vorderseite, Rückseite und Seitenflächen sowie ein Titelschild von Zhang Boying. Betrachtet werden also in der Ming-Zeit vom Han-Stein abgeriebene Papiere in ihrer späteren Albumform. Palastmuseum; digitaler Sammlungseintrag

Im Abzug bleiben die eingetieften Zeichen hell, während Tusche die Umgebung verdunkelt. Die überlieferten Linien sind durch Schreiben, Meißeln, Veränderungen der Steinoberfläche und das Abreiben gegangen. Sie entsprechen nicht unmittelbar einem unversehrten Han-Manuskript. „Fein“ und „dick“ bezeichnen hier vergleichbare Formen im sichtbaren Bild; Papier, Tusche, Abreibetechnik und Fotografie wirken an ihrem Erscheinungsbild mit.

Das Album zerschneidet außerdem lange Spalten und ordnet sie als kurze neu. Ganze Doppelseiten bleiben erhalten, damit jedes besprochene Zeichen Nachbarn zum Vergleich hat. Montierungsfugen sind keine ursprünglichen Spaltengrenzen des Steins. Auch Haupttext und Namenslisten werden unterschieden: Die lobende Darstellung der Tempelerneuerung und die Einträge der Geldgeber erfüllen verschiedene erzählerische Aufgaben.

器 ist komplex, doch feine Linien öffnen es

Gehen wir in Abbildung 1 zur äußersten rechten Spalte der rechten Seite. Auf 造 und 立 folgen 禮 und 器, darunter 樂 und 之. Vom stricharmen 立 („errichten“) geht die Spalte zu den komplexen 禮 („Ritual“) und 器 („Gefäß, Gerät“) über und kehrt am Ende zum knappen 之, einem grammatischen Verbindungswort, zurück. Der innere Raumbedarf verändert sich mehrmals.

器 enthält mehrere kleine 口, mundförmige Einfassungen. Ihre oberen und unteren Gruppen sind in diesem Abzug nicht zu einer hellen Fläche verschmolzen. Feine Waagerechte und kurze Senkrechte gliedern weiterhin das Innere. Danach lohnt der Blick auf 禮 darüber: Der linke Bestandteil 示 („zeigen“, hier als grafischer Bestandteil betrachtet) ist locker, rechts schichten sich feine Linien. Die Dichte ist nicht gleichmäßig verteilt. Viele Striche verstopfen das Zeichen nicht; vielmehr werden die kleinen dunklen Räume zu Eingängen in seine Struktur.

Daneben steht 音符鐘磬瑟鼓. Die Spalte benennt Klänge und Instrumente der Ritualmusik. Der zitierte Abschnitt lautet: „君于是造立礼器,乐之音符,钟磬瑟鼓。“ Das bedeutet: „Der Herr ließ darauf Ritualgeräte und musikalische Geräte anfertigen, darunter Glocken, Klangsteine, Zithern und Trommeln.“ Das Anschlagen von Glocken und Klangsteinen, der Saitenklang der Se-Zither und das Schwingen der Trommeln erhalten im Text eigene Namen. Im sichtbaren 瑟 („Zither“) verbindet sich ein dichtes Oberteil mit einem nach rechts unten ausgreifenden Schlussstrich. Auch das benachbarte 鼓 („Trommel“) entlässt einen Strich nach außen, doch seine inneren Bestandteile setzen andere Stützpunkte.

Die Instrumente zu erkennen bedeutet nicht, ihre damaligen wirklichen Klänge aus den Zeichen zurückzugewinnen. Es zeigt vielmehr, dass hier nicht bloß das abstrakte Wort „Ritual“ als selbstgenügsames Lob wiederholt wird. Aufgezählt werden Dinge, die hergestellt und gebraucht werden sollen. Die Schrift verwandelt das Inventar in eine sichtbare Abfolge wechselnder Dichte: Dichte Stellen brauchen feine Linien zur Unterteilung, offene Stellen erlauben einem Strich, unvermittelt an Gewicht zuzunehmen.

So erhält die Veränderung von 更 einen Maßstab in der Nachbarschaft. Isoliert vergrößert, würde man leicht nur seinen kräftigen Zug rechts unten bemerken. Erst mit 宅, 廟, 車, 禮 und 器 im Bild wird klar, im Verhältnis wozu dieser Zug schwer erscheint. Gewicht ist keine dauerhafte Eigenschaft eines Zeichens. Es wird im Vergleich auf demselben Abzugspapier sichtbar.

Zwei 王 gestalten Stabilität unterschiedlich

Ritualgeräte-Stele, 百王不改: auf beiden Seiten ein 王 mit Schäden und Nachbarspalten
Abb. 2. Rechts steht 王 („König“) an dritter Stelle der mittleren Spalte, zwischen 百 („hundert“) und 不 („nicht“). Links steht ein zweites 王 an vierter Stelle der rechten Spalte, unter 天 („Himmel“). Beide bleiben im Zusammenhang ihrer Nachbarspalten. Ming-Abzug; Fotografie aus dem offiziellen Viewer. Offizielle hochauflösende AnsichtBilder auf der Werkseite des Museums ansehen ↗

In der mittleren Spalte rechts lässt sich „百王不改“ lesen: „durch hundert Könige unverändert“. Gelobt wird die Beständigkeit der Ritualordnung und des Weges der Weisen über viele Herrschaften hinweg. 王 besitzt ein einfaches Gerüst aus Querlinien und einer sie durchlaufenden mittleren Senkrechten. Die beiden oberen Waagerechten sind feiner. Die unterste wird auf dem Weg nach rechts breiter; ihr Ende verleiht dem sparsamen Zeichen plötzlich Gewicht.

Links steht unter 天 in der rechten Spalte ein weiteres 王. Wieder fällt das rechte Ende seiner unteren Waagerechten auf. Sein Abfallen und Auslaufen stimmen jedoch nicht mit dem gegenüberliegenden Zeichen überein. Beide behalten das erkennbare Verhältnis dreier Waagerechter. Dasselbe Gerüst zwingt sie nicht zu derselben Unterkante.

Wenn 王 stabil ist, wo liegt diese Stabilität? Man kann prüfen, wo die Senkrechte die Querlinien durchstößt und wie weit die untere Linie an beiden Enden reicht. Der Blick geht an der Waagerechten hinaus und kann über die Senkrechte ins Innere zurückkehren. Stabilität liegt in dieser Beziehung von Ausgehen und Rückkehr, nicht allein in einem dicken Strich am Boden. Je klarer der obere Aufbau, desto mehr Struktur findet der plötzlich schwere untere Strich, an der er sich halten kann.

Dadurch wird auch „schlank“ genauer. Die Ritualgeräte-Stele verdünnt nicht jede Linie auf dasselbe Maß. Sie bewahrt viele feine Linien und erweitert, hebt oder senkt sie an bestimmten Punkten, während ihre Längen und Richtungen verfolgbar bleiben. Würde man nur die dicksten Striche kopieren, verschwände das Gerüst.

Im Bild liegen zudem große unregelmäßige helle Flecken. Manche überqueren Zeichenmitten, andere laufen an Papierstreifen entlang. Sie sind nicht von derselben Art wie die vollständige untere Waagerechte von 王. Die Schriftstruktur lässt sich weiter untersuchen; Steinabnutzung, Papierverlust und Abreibeeffekte bleiben eigene materielle Fragen. Nicht jeder hellen Stelle muss eine absichtliche Pinselbewegung zugeordnet werden.

„Schlank und stark wie Eisen“: mehr als eine Lobformel

Ritualgeräte-Stele mit 禮樂陵遲, 心, 念 und benachbarten Spalten
Abb. 3. Rechts stehen in der mittleren Spalte an zweiter bis fünfter Stelle 禮樂陵遲: „Ritual und Musik verfielen allmählich“. In der äußersten rechten Spalte sind 心 („Herz, Geist“) und 念 („denken, bedenken“) das dritte und vierte Zeichen. Links bleiben unter anderem 書 („Schrift, Dokumente“) und 聖 („Weiser“) zum Vergleich feiner Linien, Enden und verschiedener Beschädigungen erhalten. Offizielle hochauflösende AnsichtBilder auf der Werkseite des Museums ansehen ↗

Wang Shu beschrieb diese Stele mit „瘦劲如铁,变化若龙“: „schlank und stark wie Eisen, wandelbar wie ein Drache“. Eisen bezeichnet die Kraft, der Drache die Verwandlung. Wer nur die erste Hälfte behält, könnte sich eine Reihe harter, gerader, dünner Stäbe vorstellen. Vom Palastmuseum zitierte Würdigung Wang Shus

Abbildung 3 führt beide Hälften zusammen. Rechts folgt in 禮樂陵遲 auf das dichte 禮 das oben sich öffnende 樂, danach das links und rechts gegliederte 陵 und schließlich 遲 mit seinem Gehbestandteil. Ähnlich feine Linien übernehmen in jedem Zeichen andere Aufgaben. „礼乐陵迟“ bedeutet, dass Ritual und Musik allmählich verfielen; 陵迟 bezeichnet hier keine Strafart. Der Satz erklärt, warum die Institutionen erneuert werden mussten. Die Formen zeigen zugleich, dass Strenge nicht verlangt, Wendungen und Unterschiede zu beseitigen.

Der untere Teil von 遲 greift nach rechts und trägt den Aufbau darüber. Auch 陵 besitzt rechts unten einen auswärts führenden Schlussstrich, der jedoch aus einer anderen Beziehung der Bestandteile hervorgeht. Weiter rechts lassen sich 心 und 念 vergleichen: Das erste entfaltet wenige voneinander getrennte Linien; das zweite setzt über 心 eine bedeckende Partie. Obwohl jeweils 心 beteiligt ist, ändern sich Höhe und Schwerpunkt des ganzen Zeichens.

„Kraft“ lässt sich so verstehen: Feine Linien können weiterhin Bestandteile trennen und Richtungen schaffen, sodass der Blick nicht im Leeren zerstreut wird. „Wandlung“ geschieht darin, wie diese Richtungen zusammentreffen und wie die Enden Gewicht erhalten. Beides ist zugleich vorhanden. Das alte Lob muss nicht verworfen werden. Es muss immer wieder zu Linien zurückkehren, deren Ort sich benennen lässt.

Neben dem Verdienst: die Beiträge einzelner Geldgeber

Namens- und Beitragsliste der Ritualgeräte-Stele; rechts ist 魯劉元達二百 lesbar
Abb. 4. Rechts lautet die linke Spalte 魯劉元達二百: „Lu; Liu Yuanda; zweihundert“. Auch die mittlere Spalte endet mit 二百, „zweihundert“. Untersucht werden die im Album sichtbaren Namen und Beträge; aus diesem einzelnen Foto wird keine genaue Lage auf Rückseite oder Seitenfläche des Steins abgeleitet. Dasselbe Ming-Album. Offizielle hochauflösende AnsichtBilder auf der Werkseite des Museums ansehen ↗

Die Schrift wirkt hier plötzlich wie eine Folge einzelner Einträge. „魯劉元達二百“ nennt Herkunftsort, Namen und einen Beitrag von zweihundert; am Ende der Nachbarspalte steht erneut 二百. Die Aufmerksamkeit wandert von Ritual und Musik zu konkreten Beteiligten und ihren Beiträgen. Man muss nicht jeden Namen auswendig lernen, um zu bemerken: Das Denkmal im Tempel gab auch den Beteiligten einen dauerhaft lesbaren Ort.

Die beiden 百 unterscheiden sich in ihren Waagerechten, inneren Freiräumen und Beschädigungen. Eines steht rechts ganz unten in der linken Spalte, das andere ganz unten in der mittleren; beide folgen auf 二. Die Zahl wiederholt sich, geschriebene Konturen und überlieferte Oberflächen decken sich jedoch nicht vollständig. Links stehen zudem kleinere, enger angeordnete Zeichen. Sie geben der Namensseite eine örtliche Dichte, die von den sechszeichigen Albumspalten des Haupttexts abweicht.

„Wandelbar wie ein Drache“ meint nun mehr als die Schönheit eines einzelnen abwärts führenden Strichs. Wandel umfasst auch Haupttext und Namenslisten, große und kleine Zeichen, gleiche Beträge und unterschiedliche Schreibanordnungen. Diese Unterschiede allein erlauben allerdings keine Zählung der beteiligten Schreiber. Zunächst zeigen sie, dass die Stele komplexere Textaufgaben erfüllt als eine durchgehende Lobrede.

Kehren wir zum anfänglichen 更 zurück. Es besteht weiterhin aus einigen feinen Linien und einem breiter werdenden Ende. Nun ist auch sichtbar, dass die feinen Linien mehr als das hübsche Gerüst eines Einzelzeichens erhalten: Sie lassen Gerätenamen, historischen Bericht und Beitragslisten jeweils auf dem Stein bestehen. Das Gewicht der Ritualgeräte-Stele liegt häufig gerade in diesen zarten Linien, die nicht zurücktreten.

Optionale Nachlektüre | Welche Zeiten eine feine Linie durchlaufen hat

In „The Wood Still Holds That Dry Year“ („Das Holz bewahrt noch jenes trockene Jahr“) habe ich eine erhaltene Spur von einer beiläufig für sie erfundenen Geschichte unterschieden. Ein schmaler Jahresring beweist allein keine Dürre; ebenso wenig beweist ein heller Fleck im Abzug automatisch eine absichtliche trockene Pinselspur.

In Abbildung 2 lassen sich die feine Waagerechte von 王, der unregelmäßige helle Fleck daneben und die Fuge zwischen Papierstreifen getrennt zeigen. Sie gehören zum selben Bild, haben aber verschiedene Entstehungsgeschichten. Um festzustellen, wie stark ein bestimmter Strich beim Abreiben bereits unterbrochen war, bräuchte man dasselbe Zeichen in anders datierten Abzügen. Diese Seite allein ordnet nicht jeden Bruch einem bestimmten Jahr zu.

Der Kausalitätsstrahl des SAE-Rahmens richtet den Blick darauf, wie Vorgänge in späteren Formen zurückbleiben. Hier fördert er vor allem Geduld im Vergleich: Die Schriftform ist überliefert, und die Art ihrer Überlieferung erscheint ebenfalls im Bild. Wir können den Aufbau von 王 würdigen und zugleich anerkennen, dass manche hellen Ränder erst mit einem weiteren Abzug erklärt werden können. SAE: Urteilskraft und Ästhetik

Abzug, Transkription, Bilder und Rechte

Dies ist eine Betrachtung offizieller Bilder, keine Untersuchung von Stein oder Abzug vor Ort. Der Stein von 156, der Ming-Abzug sowie spätere Montierung, Beschriftung und Fotografie werden getrennt behandelt. Der Schreibername ist unbekannt. Historische Vermutungen über mehrere Hände oder Stile gelten hier nicht als gesicherte Tatsachen.

Die vier Bilder stammen aus den öffentlichen hochauflösenden Viewern desselben digitalen Sammlungsobjekts 新00044512. Nach normaler Darstellung im Browser wurden ganze fotografierte Doppelseiten aufgenommen. Nur äußere Werkzeugleisten und die Vorschaunavigation wurden abgeschnitten. Papierränder, Schäden, Fugen und vorhandene Spuren innerhalb der Fotografien bleiben erhalten. Es gab keine Entfernung von Wasserzeichen oder Siegeln, keine Ergänzung von Strichen, Restaurierung, Farbänderung oder KI-Erzeugung. Die eingebetteten Bilder sind etwa 756–793 Pixel breit. Für feinere Prüfung dienen die offiziellen Viewer; Originalaufnahme und Schnittkoordinaten sind in IMAGE_NOTES dokumentiert. Albumfugen werden nicht als ursprüngliche Zeilengrenzen des Steins ausgegeben.

Zitate verwenden gebräuchliche Schriftformen und moderne Interpunktion. Das kataloggemäße 勅 in 韓勅 bleibt erhalten. 礼乐陵迟 bezeichnet den Verfall von Ritual und Musik. Aus Abbildung 4 wird weder jeder Namensteil zwingend als persönlicher Name oder Beiname bestimmt noch die genaue Verteilung auf die vier Steinseiten rekonstruiert.

Die Bildrechte liegen beim Palastmuseum und anderen gegebenenfalls beteiligten Rechteinhabern. Eine Genehmigung zur Wiederveröffentlichung wurde nicht eingeholt; eine offene Lizenz wird nicht behauptet. Öffentliche oder kommerzielle Weiterverbreitung erfordert gesonderte Rechteklärung. Öffentlicher Zugang zu Forschungszwecken ist keine Wiederveröffentlichungslizenz.

Quellen · 中文 / English

Episode 12 — Sources / 来源与版本核对

Accessed and read 2026-10-19 UTC. Image evidence was viewed, not inferred from metadata alone.

1. Palace Museum, 《明拓鲁相韩勅造孔庙礼器碑册》
https://www.dpm.org.cn/collection/impres/234635.html
Establishes the Han stone's date (Yongshou 2, 156 CE), Han Chi's temple and ritual-equipment project, this album's Ming rubbing date, preservation of front/back/sides, Zhang Boying's label, and Wang Shu's assessment “瘦劲如铁,变化若龙”. The article quotes that brief historical criticism and tests it against the actual figures. Its location wording “今存山东曲阜孔庙” is not used as the current location without correction; see source 4.
2. Palace Museum Digital Cultural Relics, accession 新00044512
https://digicol.dpm.org.cn/cultural/detail?id=f13cba4b1de349ca92bc1f3be913ecf3&source=6
Confirms the specific Ming album and supplies the linked image list and official high-resolution viewers. The original stone and this paper object are consistently distinguished. The public image list contains 39 images; these list indices are not assigned original leaf numbers.
3. Public image-list page
https://digicol.dpm.org.cn/cultural/listCulturalImage?id=f13cba4b1de349ca92bc1f3be913ecf3
Source of public image identifiers and thumbnail URLs. Four normal public viewers were opened in a cloud browser and captured. Detailed coordinates, links, and limitations: IMAGE_NOTES.md.
4. Agency for Cultural Affairs / Tokyo National Museum, 文化遺産オンライン《礼器碑》
https://online.bunka.go.jp/heritages/detail/537055
Its explanation locates the original stone at the Han and Wei Stone Inscriptions Exhibition Hall in Qufu, Shandong. This record's displayed rubbing is not the Palace Museum album reproduced here; only its statement about the original stone's present location is used.
5. Du Zhiyong, 《礼器碑》及其刊定, 中国社会科学报/中国社会科学网, 2024-01-05
https://www.cssn.cn/skgz/bwyc/202401/t20240105_5725750.shtml
Cross-checks that the stone moved from the eastern side hall of Qufu's Confucius Temple to the Han and Wei inscription hall, and supplies a contextual transcription of the ritual-equipment passage. This article's reconstructions of the sequence of carving and possible novelty of donor recording are interpretive proposals, not established facts adopted here.
6. 秦汉, 《木头里留着那一年的旱》, aesthetic ray 05
https://nondubito.net/essays/aesthetics/ray05.html?lang=zh
English official page/title: https://nondubito.net/essays/aesthetics/en/ray05.html?lang=en — The Wood Still Holds That Dry Year. Read in full. Used only in the optional appendix: a surviving trace is not itself a complete causal story; additional comparison is required to assign a cause or date to damage. No personality judgment is derived from calligraphy.
7. 《SAE判断力与美学》
https://self-as-an-end.net/papers/sae-judgment-aesthetics.html
Read for the causal ray and judgment framework. The appendix applies the distinction to the visible 王, irregular damage and album joins. The traditional formal analysis stands independently.

Transcription and evidence boundaries

Quoted classical passages retain their complete quoted extent and receive full prose explanations in each language. Forms such as 韓勅, 禮, 器, 車 and 遲 remain visible alongside translated meanings. The donor numeral 二百 is not assigned an unverified coin denomination. The writer's name and number of hands are not established. No paper is dated to 156 CE. Cut-mounting and damage are not presented as voluntary brush actions.

Bildnachweise und Nutzung · 中文 / English

Die Website enthält WebP-Bilder in einer für die Lektüre geeigneten Größe, auch Details und weitere Ansichten. Ein Klick öffnet die Werkseite des Museums; die Originaldateien in voller Auflösung werden hier nicht bereitgestellt. Maße, Dateinamen, Ausschnittkoordinaten und Prüfsummen unten dokumentieren die archivierten Quelldateien, nicht die Webvorschaubilder.

Published image provenance / 配图来源

Collection record / 馆藏记录

Episode 12 — Image provenance / 图片处理说明

Same physical album / 同一实体册页

All four figures reproduce the Palace Museum's Ming-dynasty rubbing album 《鲁相韩勅造孔庙礼器碑》, accession 新00044512, from its public Digital Cultural Relics collection. The Han stone was erected in 156 CE; the paper rubbing is Ming, not Han. The depicted short columns are cut-mounted album strips, not the original stone's complete columns.

Collection record: https://digicol.dpm.org.cn/cultural/detail?id=f13cba4b1de349ca92bc1f3be913ecf3&source=6

Actual acquisition, 2026-10-19 UTC

1. Read the public collection page and its linked image-list iframe. Its 39 entries provide the public image identifiers and thumbnail resources. The four selected entries are recorded in `IMAGE_MANIFEST.json`; the 39-page numbering below refers to that image list, not an asserted original leaf or stone-face number.
2. Open each public `culturalImage/detail/{imageId}` link in the assistant's cloud Chromium browser. The normal site navigation resolves to `/iView?id={imageId}&v=1` and displays its zoomable photographic image.
3. Wait for the actual image to render, inspect it, and save the browser screenshot at 1165 × 747 pixels. Original captures were retained during preparation as `sources/viewer_25.png`, `viewer_39.png`, `viewer_23.png`, `viewer_10.png`.
4. Crop only exterior viewer interface/background using the exact boxes below. Save the result as JPEG, quality 94. The crop coordinates use Pillow's `(left, top, right, bottom)` convention, right and bottom exclusive. The four JPEGs contain the whole photographed album opening, including the paper borders and neighboring columns. No glyph-only cutout was made.

| Fig. | Public list index | Image ID | Saved source | Crop box | Embedded image | Dimensions |
|---|---:|---|---|---|---|---|
| 1 | 25 | 65d1005874754947bd37a041671d574c | sources/viewer_25.png | (197, 4, 953, 690) | images/page_25.jpg | 756 × 686 |
| 2 | 39 | eb72e8a6e6be4657b977b7e8a405c7b7 | sources/viewer_39.png | (182, 4, 968, 690) | images/page_39.jpg | 786 × 686 |
| 3 | 23 | 82977bf6cd644bfd904f5d33fe91d888 | sources/viewer_23.png | (182, 4, 968, 690) | images/page_23.jpg | 786 × 686 |
| 4 | 10 | 97f9220710314c8187c9536219eeab06 | sources/viewer_10.png | (179, 4, 972, 690) | images/page_10.jpg | 793 × 686 |

High-resolution viewers, respectively:
- https://digicol.dpm.org.cn/culturalImage/detail/65d1005874754947bd37a041671d574c
- https://digicol.dpm.org.cn/culturalImage/detail/eb72e8a6e6be4657b977b7e8a405c7b7
- https://digicol.dpm.org.cn/culturalImage/detail/82977bf6cd644bfd904f5d33fe91d888
- https://digicol.dpm.org.cn/culturalImage/detail/97f9220710314c8187c9536219eeab06

The embedded files are reading-size browser captures, not downloaded full-resolution masters. Use the official viewers for close examination beyond this resolution. The public thumbnails show a different overlaid display pattern; no watermark was removed from those thumbnails. The figures were captured separately from the normal public viewer's own rendered image. There was no generative processing, restoration, recoloring, mark or seal removal, inpainting, or synthetic drawing.

Actual visual checks / 实际看图

The writer inspected the four rendered official images and the resulting local crops. A second source reviewer and the series editor independently inspected the four local figures. Specific checks:
- Fig.1: left opening middle column 宅 (third), 廟 (fourth), 更 (fifth); right opening far-right 造立禮器樂之; next column 音符鐘磬瑟鼓.
- Fig.2: right opening middle column 王 (third), preceded by 百 and followed by 不; left opening right column 王 (fourth), preceded by 天.
- Fig.3: right opening middle column 禮樂陵遲 (second–fifth); far-right 心念 (third–fourth).
- Fig.4: right opening left column 魯劉元達二百; adjacent middle column ends 二百. The exact original stone face is not assigned from this cut-mounted image alone.

Reproduction and rights

The four embedded figures were independently reproduced from the unaltered original captures using the listed coordinates and JPEG quality 94; all four file hashes matched exactly. Research captures and thumbnail reference sets are not included in this reading release. The local `build.py` reproduces the reading pages from the included images and full Markdown files; it does not automate new browser captures or obtain high-resolution masters.

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